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16Apr2009

Eigentlich müsste sie zurücktreten…

von ufafo.ms in Allgemeines

Pressemitteilung
„Eigentlich müsste sie zurücktreten“

Auch auf der AStA-Homepage: Formale Gleichberechtigung aller Sprecherinnen hat es nie gegeben

Auch auf der AStA-Homepage: Formale Gleichberechtigung aller Sprecherinnen hat es nie gegeben

10.04.09, Münster. In einem Interview mit der Lokalzeitung „Münstersche Zeitung“ (MZ) mit der Überschrift „Im Rückblick erfolgreich“ bewertet Ninja Schmiedgen, AStA-Vorsitzende und Juso-HSG-Mitglied, die vergangene Legislaturperiode und die Koalitionsarbeit zwischen Juso-Hochschulgruppe (HSG), Uni-Grün Alternativer Liste (GAL), unabhängiges Fachschaften Forum (uFaFo) und Demokratisch Internationale Liste (DIL).

Das uFaFo äußert sich zum Inhalt des Interviews folgendermaßen: „Frau Schmiedgen schmückt sich mit fremden Federn und äußert Halbwahrheiten. Tatsächlich ist die Bilanz der Vorsitzenden Schmiedgen miserabel. Eigentlich müsste sie zurücktreten.“

„Nie Vorsitzende des ganzen AStA“

Die Vorsitzende als auch ihre Liste, die Juso-HSG, haben das uFaFo beim Kampf gegen Studiengebühren enttäuscht. Studierende zur Mitarbeit innerhalb der Gremien der Studierendenschaft zu bewegen, ist ihre Sache nicht. Ebenso …

…fand eine Zusammenarbeit der Koalitionslisten nahezu nicht statt und kam in den vergangenen drei Monaten beinahe vollständig zum Erliegen. Die Juso-HSG zeigte wenig Interesse an dieser Situation etwas zu ändern. Deshalb kann Ninja Schmiedgen auch nicht als AStA-Vorsitzende bezeichnet werden, sondern eher als Juso-HSG-AStA- Vorsitzende.Dass Frau Schmiedgen in ihrer Interviewantwort gegenüber der Münsterschen Zeitung die zahlreichen Studierenden und Fachschaften, die bei der Organisation des Protestes gegen allgemeine Studiengebühren maßgeblich mitgewirkt haben, vergisst, ist bezeichnend.

„Baracke und Campus Office“

Die AStA-Vorsitzende äußert sich in dem MZ-Interview unter anderem zur Rettung des Fachschaften- und Kulturzentrums „Die Baracke“ und zur Eröffnung des sogenannten „DGB-Campus Office“. Hierzu sei ergänzt, dass
es nicht die Juso-HSG bzw. ihre AStA-Vorsitzende war, welche diese beiden Aufgaben bewältigt haben. Die Baracke wurde nicht von Frau Schmiedgen und der Juso-HSG gerettet, sondern von den Fachschaften Soziologie und Politikwissenschaft , die sich, unterstützt durch zahlreiche Studierende, gegenüber dem Rektorat durchgesetzt haben. Auch darüber fällt in dem Interview mit der AStA-Vorsitzenden kein Wort.

Fachschaften Soziologie und Politikwissenschaften in der Baracke

Fachschaften Soziologie und Politikwissenschaften in der Baracke

Die Eröffnung des „Campus Office“ wiederum ist maßgeblich eine Leistung der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppe (GHG). Auch wenn jetzt langsam die Bewerbung des DGB-Campus Office anläuft: diese arbeitsrechtliche Beratungsstelle ist bisher von den zuständigen AStA-Referenten der Juso-HSG sträflich vernachlässigt worden. Obwohl die Beratung gesichert war, wurde das Campus Office kaum aufgesucht, da lange Zeit nicht einmal ein Eintrag auf der AStA-Homepage vorhanden war. Von einer „erfolgreichen Einführung“ wie die AStA-Vorsitzende meint, kann also keine Rede sein.

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