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13Jun2009

uFaFo begrüßt NRW-Semesterticket-Solidaritätsfond

von ufafo.ms in Semesterticket

Das Studierendenparlament der Uni Münster hat eine Beitragsordnung beschlossen, die die Einführung des NRW-Semestertickets ab dem Wintersemester vorsieht. Das uFaFo ist nach wie vor gegen die Einführung eines solchen Tickets, das sämtliche Studierende der Universität Münster zur Zahlung von zusätzlichen 38 Euro pro Semester verpflichtet, ohne dass Alternativen ausgearbeitet oder die Nutzbarkeit erhoben worden wäre. Trotz dieser prinzipiellen Ablehnung sind wir aber froh, dass es dem AStA gelungen ist, durch Haushaltseinsparungen einen Solidaritätsfonds zu bilden. Aus diesem können sich Studierende unter bestimmten Bedingungen das NRW-Seti zurückerstatten lassen. „Diese Abfederung sozialer Härten ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange nicht genug. Jeder, der das Ticket nicht haben möchte, sollte es sich zurückerstatten lassen können“, so Benjamin Holsing, uFaFo-Vertreter im Semesterticket-Ausschuss des Studierendenparlaments.

Juso-HSG führte tausende Studierende hinters Licht
Die Einführung des NRW-Semestertickets hatte die Juso-HSG ihren WählerInnen im letzten Wahlkampf versprochen. doch das Versprechen einer schnellen Einführung wurde nicht wahr gemacht. Die ehemalige AStA-Vorsitzende, Ninja Schmiedgen (Juso-HSG) erklärte dem Studierendenparlament gegenüber immer wieder, ebenso wie im AStA-Plenum und den Ausschüssen, ihr lägen keine Informationen zum NRW-Semesterticket vor, auch einen Vertrag gäbe es noch nicht. Bei der Amtsübergabe an ihren Nachfolger wurden keine Dokumente oder Protokolle zum Thema NRW-Seti übergeben.

Das verwundert, steht doch auf dem Vertrag, den die Verkehrsbetriebe nun dem neuen AStA-Vorsitzenden zukommen ließen, das Datum vom Januar. Vorgesehen sind die Unterschriften von Ninja Schmiedgen und Veith Lemmen. Letzterer war im alten AStA Öffentlichkeitsreferent, wird im Vertrag aber als „Verkehrsreferent“ aufgeführt. „Da wollten die Jusos wohl ihr eigenes Ding drehen, ohne Studierendenparlament oder die zuständigen Ausschüsse darüber zu informieren. Wahrscheinlich sollte mit diesem Trick die nächste Stupa-Wahl gewonnen werden. Für uns ein weiteres Zeichen dafür, dass die Juso-HSG das Vertrauen der anderen linken Listen zurecht verloren hat. Wahlerfolge sollten anders erzielt werden: mit einer ehrlichen transparenten Politik“, kommentiert Lukas Drees, uFaFo, die politische Strategie der Juso-HSG.

2 Kommentare zu uFaFo begrüßt NRW-Semesterticket-Solidaritätsfond

N. Rwler

20. Juni 2009 um 11:40 Uhr

Welche Bedingungen müssen erfüllt werden um das NRW-Semesterticket erstattet zu kriegen?
Bin dankbar über jede Info

ufafomuenster

20. Juni 2009 um 11:48 Uhr

die kriterien für die erstattung stehen noch nicht fest. einfach ab und zu beim asta nachfragen, bzw. auf der seite http://www.asta.ms nachschauen. wir informieren natürlich auch, sobald es was neues gibt.

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