28Jul2009
uFaFo überreicht Spendengeld und ermöglicht Einblick in ghanaische Schulen
von ufafo.ms in Allgemeines
Heute fand um 15.00 Uhr im internationalen Zentrum “Die Brücke” eine Kaffeerunde mit der ghanaischen Schulleiterin Ms. Dorcas Oppong statt. Zu dieser Veranstaltung hatten der Verein Friends of Ghana e.V. und Studierende des unabhängigen Fachschaften Forums (uFaFo) der Uni Münster eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Erlös der Party “Rock for Akim Oda”, die das uFaFo am 15. Mai im Fachschaften und Kulturzentrum “Die Baracke” veranstaltet hatte, überreicht (siehe Foto).
“I’m happy to see that these students do not only think of their own education, but are also aware of the problems my pupils have to face every day (“Ich freue mich, dass die Studierenden nicht nur an sich selbst denken, sondern auch die Probleme sehen, unter denen meine Schülerinnen und Schüler leiden”,)”, bedankte sich Ms. Oppong beim uFaFo, den OrganisatorInnenen der Party, als diese den Reingewinn von 150 Euro übergaben. Mit dem Geld soll hoffentlich bald ein neuer, sicherer Bus den alten Schulbus ablösen.
Zwei Bildungswelten — Ghana und Deutschland
Mit Hilfe von Fotos erfuhren die BesucherInnen des “Kaffeekränzchens” vom Zustand des Bildungssystems in Ghana. Die zahlreichen Unterschiede in den Schulstrukturen und den Lehrmethoden gaben viel Anlass für den interessanten Austausch.
“Es ist erstaunlich,dass trotz Armut und Mangel an ghanaischen Schulen die natürliche Kinderfreude am Lernen erhalten bleibt”, so Benjamin Holsing, Mitglied des unabhängigen Fachschaften Forums (uFaFo), welcher der Veranstaltung beiwohnte, und ergänzt: “Menschliche Lernmethoden scheinen ausschlaggebender zu sein als teure Ausstattung.”
Thematisiert wurde auch die kulturellen, sozialen Unterschiede und Auffälligkeiten. “I’ve never seen so many bicycles (“Ich habe noch nie so viele Fahrräder gesehen”),” zeigte sich Ms. Oppong bei ihrem Besuch Münsters beeindruckt. “Münster is nice but the people are much more reserved. (Münster ist schön, aber die Menschen sind sehr zurückhaltend.)
Aus Unterschieden lernen
Der Verein Friends of Ghana zog von der Veranstaltung eine positive Bilanz. “Wir können aus den Unterschieden zwischen den Bildungssystemen lernen”, so Lukas Drees, Mitglied des uFaFo und des Vereins, der selbst in Akim Oda war und dort lehrte. “Genug Geld ist zwar schön, aber Geld ist, wie das berühmte Sprichtwort sagt, auch nicht alles. Kreative Lernmethoden und eine Gesellschaft, die in Notsituationen zusammenhält ist für Schülerinnen und Schüler mindestens genauso wichtig, wie eine angemessene finanzielle Schulausstattung. Das hat uns die Veranstaltung heute gezeigt.”
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