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19Nov2009

uFaFo ruft die Studierenden in Münster in Zeiten des Protests zu mehr politischer Beteiligung auf

von ufafo.ms in Bildungsproteste, Wahlen

Education ist not for sale!Das unabhängige Fachschaften Forum (uFaFo) ruft euch, die Studierenden der Hochschulen Münsters, auf, sich an den Protesten für ein besseres Bildungssystem anzuschließen. Das uFaFo betrachtet die aktuelle Protestwelle als eine einmalige Chance zur zur Veränderung des deutschen Bildungssystems, hin zu einer soziale, demokratische und öffentlich ausfinanzierte Bildung. Es ist eindeutig: alle Studierenden der Uni Münster, der Fachhochschule und weiteren münsteraner Hochschulen müssen ihren Teil zu diesen Protesten beitragen, damit sie an Qualität gewinnen. Würden die Forderungen des Bundesweiten Bildungsstreiks, die beispielsweise von den BesetzerInnen des Fürstenberghauses der Uni Münster artikuliert werden, umgesetzt, würden nicht nur die Mitbestimmungsrechte der Studierenden ausgedehnt, sondern sich auch die nachhaltig verbessern.

Warum einmalige Chance?

Seit Jahrzehnten hat es eine solche Protestwelle nicht mehr gegeben. Europaweit waren über 300.000 Menschen – maßgeblich in Italien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz – auf der Straße und demonstrierten für bessere Bildungssysteme. In Österreich Deutschland und der Schweiz sind mittlerweile über 60 Hochschulhörsäle in Studierendenhand.

„Der Bildungsstreik zeigt, dass Studierende und SchülerInnen sich organisieren können. Das erweitert ihren politischen Spielraum. Je mehr sich uns anschließen, desto größer wird er und desto schneller werden unsere Forderungen erfüllt. Nur daneben zu sitzen, bedeutet, die Missstände in Kauf zu nehmen und sich aus der Verantwortung zu ziehen“, so Daniela Pastoors, uFaFo und AStA-Fachschaftenreferentin.

uFaFo fordert die Rektorin auf, die Strafanzeigen gegen BesetzerInnen zurückzuziehen

Das uFaFo fordert Ursula Nelles, die Rektorin der Universität Münster, auf, die Anzeigen gegen die BesetzerInnen des geräumten Audimax zurückzuziehen und mit den Studierenden zu kooperieren.

„Wenn jeden Tag 500 Leute im F1 wären, wäre dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Mehrheit der Studierenden die Forderungen der Bildungsstreikenden teilt. Es wäre auch ein Fingerzeig gegenüber der Rektorin. Je mehr Leute mitmachen, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Rektorin die Anzeigen zurückzieht“, so Lennart Melbye, uFaFo-Studierendenparlamentarier.

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