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14Aug2010

"Nur weil ich eine Frau bin"

von ufafo.ms in Menschenrechte

http://freesakineh.org/

Im Iran gehört die Steinigung tatsächlich noch zu den praktizierten Strafurteilen. Oft ist für eine solche Verurteilung  schon eine außereheliche Beziehung einer Frau zu einem Mann ausreichend. Aktuell betroffen ist Sakineh Mohammadi Ashtiani, die seit 2006 wegen Ehebruchs verurteilt ist und deren Hinrichtung aufgrund internationalen Drucks noch nicht stattgefunden hat. Kürzlich wurde sie unter Folter gezwungen, sich zum Mord an ihrem Mann zu bekennen, von dem sie 2006 freigesprochen war.

Wenn ihr an die Existenz universaler Menschenrechte glaubt und ein Zeichen setzen wollt, mit dem ihr vielleicht Sakinehs Leben retten könnt, unterzeichnet bitte die Petition auf der offiziellen Homepage der Free-Sakineh-Organisation.

Link zur Petition und zum dazu gehörigen Artikel in der Frankfurter Rundschau.

4 Kommentare zu "Nur weil ich eine Frau bin"

Olaf

20. August 2010 um 14:28 Uhr

Gibt es gute Steinigungen und schlechte Steinigungen? Offensichtlich, denn die einen werden geächtet und die anderen nicht. Die einen Machthaber werden als autoritäre Diktatoren ausgegrenzt und andere hofiert. Dieser Artikel reiht sich ein in eine Kampagne gegen den Iran, während andere Staaten – dem Westen wohlgesonnene – in denen ebenfalls Steinigungen praktiziert werden keine Erwähnung finden.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte schreibt: Steinigungsurteile oder Steinigungen ohne Urteile sind in den vergangenen Jahren aus den Ländern Afghanistan, Nigeria, Iran, Irak, Jemen, Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan und den Vereinigten Arabischen Emiraten bekannt geworden.

Während also Staaten wie der Iran geächtet werden, steigen Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate mit Abu Dhabi und Dubai dank liberaler Handelsgesetze in die Oberklasse der Weltfinanzzentren auf trotz restriktivster Gesetzgebung und autoritären auf der Scharia beruhenden Staatsordnung.
Das Staatsoberhaupt wird sogar von deutschen Universitäten geehrt und ausgezeichnet. Siehe:

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/premier-von-dubai-wird-umworben/?src=TE&cHash=652975ba7e

Und da sich Frau Merkel und andere gerne auf Fotos mit dem Scheich ablichten lassen, fahren deutsche Medien auch keine entsprechenden Kampagnen. Wie damals 1968, als der Iran noch hochanerkannt war und der Schah in Deutschland bejubelt, während Demonstranten zusammengeprügelt wurden.

Eine weniger einseitige Betrachtungsweise wäre also wünschenswert gewesen. Macht die Augen richtig auf!

Grüße

Wildschwein

31. August 2010 um 16:39 Uhr

Der Iran ist ja so fürchterlich demokratisch, dass er angesichts einer hauptsächlich von „Ungläubigen“ gezeichneten Petition selbstverständlich einlenken wird.

P.S.: Sowas wie universale Menschenrechte gibt es nur in der westlichen Tradition, dem im Mittelalter verhafteten Islam sind sie fremd.

  Schnell Protestmails gegen Hinrichtung schreiben! by www.ufafo.ms

3. November 2010 um 17:51 Uhr

[…] Nur weil ich eine Frau bin Tags: Ashtiani, Steinigung […]

Uli

30. Juli 2016 um 12:11 Uhr

Der Islam ist eine Furchtbare „Religion“.
Selbst die katholische Kirche ist mir tausendmal lieber und den Verein mag ich schon überhaupt nicht.

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