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11Aug2010

Studiausweis 2.0: AStA untätig gegen Chipkarte? [Update 3.10.2010]

von ufafo.ms in Studiausweis, Überwachung

Trotz der vielfach geäußerten Ablehnung der Studierendenvertreter/innen hält die Hochschulleitung an der Einführung einer Chipkarte als Ersatz für den bisherigen Studiausweis fest, die Bedenken der Studierenden werden einfach ignoriert. Erstaunlicherweise unternimmt der AStA bisher nichts gegen die Einführung der Chipkarte, lediglich die Resolution der Fachschaftenkonferenz wurde veröffentlicht. Dabei monierte der AStA noch am 1. Juni, dass die Arbeitsgruppe zur Konzeptionierung eines neuen Studiausweises aufgelöst wurde. Stattdessen wurde eine kleinere Projektgruppe eingerichtet.

[Update 3.10.2010] Wie uns heute freundlicherweise mitgeteilt wurde, gehören der Projektgruppe, die auch „Lenkungsgruppe“ genannt wird, zwei Studierende an, nämlich die AStA-Vorsitzende Clarissa Stahmann und der stud. Senator André Schnepper (beide Juso-HSG). Die Berichte des AStA und der Piraten-HSG, die behaupten, dass keine Studierenden an der Einführung der Chipkarte mitwirken, sind somit falsch. [/Update]

Dabei sah zunächst alles so gut aus: Am 28. April veröffentlichte der AStA die Erfolgsmeldung Forderungen der Studierenden wurden gehört – StudiCard wird keinen Chip enthalten. Wir fragen uns: Was ist da inzwischen passiert? Deshalb haben wir am 9.08. folgende offizielle Anfrage an den AStA gerichtet:

Liebe Clarissa, liebe AStA-Leute,
(in Kopie zur Kenntnisnahme an die Mitglieder des Studierendenparlaments)

aus den Verlautbarungen der Hochschulleitung in der Juni-Ausgabe ihres Propagandaorgans „wissen.leben“ geht hervor, daß entgegen der Ankündigungen aus dem letzten Jahr nun doch die Chipkarte als Studiausweis eingeführt werden soll. Noch Ende letzten Jahres betonte Fr. Ravenstein (Prorektorin für stud. Angelegenheiten), daß es keine Funktionen und keine Planungen für Funktionen gebe, für die eine Chipkarte benötigt werden würde. Die Studierendenschaft hat mehrfach ihre Ablehnung der Chipkarte zum Ausdruck gebracht, nämlich durch die Ankündigung massiven Widerstands seitens des letztjährigen AStA, mit einer Resolution des Studierendenparlaments und zuletzt in einem Gespräch der Fachschaftenkonferenz (FK) mit dem Rektorat und mit einer anschließenden Resolution der FK.

Der aktuelle AStA hat die Studierendenschaft bisher leider nur unzureichend über den Stand der Dinge in Sachen Studiausweis informiert. Dem uFaFo liegen der Datenschutz und die Privatsphäre der Studierenden sehr am Herzen. Die Verknüpfung vieler Datenbanken mit einer personalisierten und über Funk elektronisch auslesbaren Chipkarte läßt das Alptraumszenario vom gläsernen Studenten/von der gläsernen Studentin Realität werden, angefangen von (heimlichen) Anwesenheitskontrollen über die Essgewohnheiten bis hin zu Bewegungsprofilen in Bus und Bahn.

Folgende Fragen bitten wir deshalb umgehend zu beantworten:
– Wie ist der aktuelle Planungsstand?
– Gibt es eine Zustimmung seitens des AStA zu einer wie auch immer gearteten Karte als Ersatz für den bisherigen Studiausweis?
– Was unternimmt der AStA gegen die Einführung einer Chipkarte als Studiausweis?
– Da der AStA derzeit offenbar nichts unternimmt, fragen wir uns: Warum tut der AStA nichts?

Mit besten Grüßen,
Jochen (für das unabhängige Fachschaftenforum/uFaFo)

Wir sind gespannt auf die Antwort. Mal schauen, wann sie kommt…

29 Kommentare zu Studiausweis 2.0: AStA untätig gegen Chipkarte? [Update 3.10.2010]

Wildschwein

9. August 2010 um 17:52 Uhr

Na, dann werde ich mal hoffen, dass die Karte mit Chip kommt und der AStA eure Anfrage so behandelt, wie die unfundierte Meckerei unbedeutender Randgruppen nun einmal zu behandeln ist: Gar nicht.

Falter

9. August 2010 um 23:33 Uhr

Annika

11. August 2010 um 19:07 Uhr

Na super! Warum gehe ich eigentlich noch zu einer Vollversammlung und stimme über etwas ab, wenn „unsere Studentenvertreter“ dann sowieso machen, was sie wollen? Das soll mir mal einer erklären!

Wildschwein

11. August 2010 um 19:44 Uhr

Die Beschlüsse von Vollversammlungen haben rein appellativen Charakter, d.h. sie sind nicht mehr als ein Meinungsbild und haben nicht zwingend Einfluss auf die Entscheidungsbildung von StuPa oder AStA. Ganz abgesehen davon, dass Vollversammlungen sowieso sinnlos sind – schließlich sind da meist nicht mehr als 200 Leute, die im Regelfall eben nicht die Mehrheit der Studenten repräsentieren.

Annika

11. August 2010 um 23:23 Uhr

Dann kann ich beim nächsten Mal ja einfach zu Hause bleiben. Soll sich dann aber keiner beschweren, wenn nur wenige kommen!

aufgepasst!

12. August 2010 um 13:56 Uhr

die rektorin will also unbedingt die chipkarte haben und der asta unternimmt nichts dagegen. ausgerechnet zwei jusos sind klammheimlich an der chipkarte beteiligt. und persönliche referentin der rektorin ist ninja schmiedgen, die noch im letzten jahr asta-vorsitzende und juso-funktionärin war. so ein zufall! da glüht ja vermutlich der direkte draht, dass man sich daran die finger verbrennen könnte…

Freiheit statt Angst

12. August 2010 um 14:03 Uhr

Wie verlogen ist das denn: Auf der ASTA-Homepage läuft seit Wochen ein Aufruf „gegen den Überwachungswahn“ und hintenrum bekommen wir eine Chipkarte verpasst. Kein Wunder, dass meine Studienkollegen den ASTA total unglaubwürdig finden. Was hat der ASTA denn auf eure Anfrage geantwortet?

ufafomuenster

12. August 2010 um 16:56 Uhr

Bisher hat der AStA nicht geantwortet. Bei unserer letzten Anfrage (Nutzung von Webspace) hat es knapp ein Vierteljahr gedauert, bis die Antwort kam…

Bianca

12. August 2010 um 18:05 Uhr

Der AStA ist das, was wir da reinwählen. Sprich: Bei der nächsten StuPa-Wahl besser aufpassen. So war’s übrigens beim letzten Mal: http://zwa.studierendenschaft.ms/images/stories/sp/Sitzverteilung%2052.SP.pdf

Wildschwein

14. August 2010 um 13:58 Uhr

Der AStA hat vermutlich wichtigeres zu tun. Da der letztjährige AStA, an dem auch das ufafo beteiligt war, in seiner Amtszeit rein gar nichts gemacht hat, muss der jetzige AStA auch die Arbeit der letzten Legislaturperiode erledigen. Da kann so eine unwichtige Anfrage schon mal einige Zeit auf dem to do-Stapel liegen.

Jörg

14. August 2010 um 21:16 Uhr

Nichts gemacht?
http://astamuenster.files.wordpress.com/2009/07/asta-antraege_an_den_senat.pdf

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/12/18/freispruch-fur-asta-referenten-franz-josef-fink-und-jorg-rostek-achelpohler-rektorat-instrumentalisiert-justiz/#more-2665

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/12/18/dialog-statt-strafantrag-asta-ubergibt-rektorin-6388-unterschriften-und-fordert-zu-weihnachten-die-rucknahme-von-strafantragen-gegen-studierende/

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/12/16/petition-studentische-krankenversicherung-fur-alle-studierenden/#more-2655

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/11/24/ufafo-ist-erleichtert-uber-neubesetzung-des-untersuchungsausschusses-schlossplatz-2a/

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/11/23/keine-stimme-ohne-uns-bildungsstreik-munster-geht-mit-unterstutzung-des-ufafos-trotz-besetzungsende-weiter/

Nichts gemacht?
http://www.echo-muenster.de/node/57699

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/10/26/fordert-euren-gesinnungstest-zuruck/

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/10/24/2208/

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/10/08/zwischen-tur-und-angel-bildungsstreikerinnen-prasentierten-heinrich-und-heinrich/

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/08/03/literaturabend-am-22-august-in-baracke/

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/07/17/studierendenschaft-in-nrw-ziehen-gegen-studiengebuhren-vors-bundesverfassungsgericht/

Nichts gemacht?
http://ufafomuenster.wordpress.com/2009/06/21/der-bologna-prozess-fluch-oder-segen/

.
.
.
… das sehe ich aber anders.

Liebe Grüße!

Olaf

15. August 2010 um 15:38 Uhr

An Wildschwein und die anderen,

die Vollversammlung hat rein appellativen Charakter. Das mag formal so sein, zugleich ist sie aber auch das höchste Beschlussfassende Gremium der Studierendenschaft. Zu berücksichtigen ist vor allem aber, wie die vergangene Vollversammlung verlaufen ist. Dort hat der AStA einen Antrag zur Studi-Card vorgelegt. Dieser wurde in einer ausführlichen Diskussion noch verändert und anschließend mit großer Mehrheit der Vollversammlung verabschiedet – im übrigen auch mit den Stimmen der meisten AStA-Mitglieder.

Daher sollte es jetzt eigentlich vollkommen klar sein, das der AStA alle Hebel in Bewegung setzt, diesen Beschluss und die darin enthaltenen Forderungen umzusetzen. Bisher geschieht dies leider nicht. Als derzeitige Opposition steht es dem uFaFo im übrigen gut, auf die Umsetzung des VV-Beschlusses zu drängen.

Schöne Grüße

Martin

18. August 2010 um 19:48 Uhr

Ach, regt euch doch nicht so auf! Warum wollt ihr denn noch für Datenschutz kämpfen, wenn Studis gleichzeitig ihren ganzen Alltag bei studiVZ und Facebook posten? Die Uni wird schon nichts Schlimmes mit den Chipkarten machen. Außerdem kann es mir auch egal sein, ich habe ja nichts zu verbergen.

Studi

20. August 2010 um 16:02 Uhr

Nix zu verbergen…..

Das trifft aber zumindest für die Politik der Jusos nicht zu. Ach warum nenne ich das denn Politik? Sieht mir eher nach einem Kartell aus Rektorat und Juso-HSG aus. Die gemeinsamen Interessen sind ja schon mal da: Immerhin kann Ninja nicht ewig auf dem gleichen Posten sitzen und der wird dann wieder frei… wie gut, dass die Nachwuchsförderung „spezieller Begabungen“ zumindest in diesem Bereich funktionsfähig ist. Und da fragt man sich wo die ganzen Holzköpfe aus der politik alle herkommen…. so werden sie herangezüchtet.

Jerome

20. August 2010 um 16:27 Uhr

Auch wenn ich in die StudiCard-Diskussion nur am Rande involviert bin mal eine kleine Stellungnahme:

Der AStA ist klar gegen ein Chip, und hat das auch immer wieder so kommuniziert. Bei einer der vergangenen Senatssitzungen hat André einen Satz streichen wollen, der sich die Option offen hält einen Chip mittelfristig(!) einzuführen. Der Antrag wurde seitens der Profs usw nicht weiter beachtet und knallhart abgestimmt. Wie ihr wisst ist die Sitzverteilung im Senat zutiefst undemokratisch, weshalb die Entscheidung „dank“ der Mehrheit der anderen Gruppen dann auch zackzack ging… leider…

Ich werde, vorraussichtlich nächsten Monat, eine große Online-Umfrage unter allen Studis der Uni machen, inder ich vorraussichtlich auch danach fragen möchte, wie 1. es die Studis stört momentan unterschiedliche Ausweise zu haben und 2. wie sie zu einem Chip stehen. Mit den Daten in der Hand hat man dann evt noch einmal größere Verhandlungsmacht.

LG
Jérôme

Lisa

20. August 2010 um 20:32 Uhr

In der Mensakarte ist doch ein Funkchip, oder?

Anonymous

21. August 2010 um 13:36 Uhr

Danke an Jerome für die kurze, endlich mal wieder sachdienliche Stellungnahme.
In den Kommentaren geht ja hier mal wieder einiges durcheinander – wie immer befeuert durch die verschwörungstheoretische Berichterstattung. Versteht mich nicht falsch: Ich finde es sehr wertvoll, dass das ufafo als EINZIGE Liste die eigene Rolle in der Opposition ernst nimmt und aufzeigt, was der AStA aus ihrer Sicht versäumt, falsch macht bzw. besser machen sollte.
Was mir an dieser Berichterstattung nicht gefällt oder besser gesagt einen sehr schalen Beigeschmack hinterlässt, sind die Verschwörungen, die hier von eingeweihten Mitgliedern als Kommentare gepostet werden, um die „Wahrheit“ ans Licht zu bringen.
Meint ihr nicht, dass eure sachliche, im übrigen nachvollziehbare Kritik am AStA ohne nicht objektiv nachvollziehbare Vorwürfe irgendwelcher Seilschaften eine größere Wirkung für die studentische Öffentlichkeit hätte?
Selbst möchten übrigens einzele Mitglieder von euch nicht beleidigt oder irgendwelcher Dinge bezichtigt werden. Dann werden nämlich Kommentare mit dieser Begründung gelöscht. Bitte setzt gleiche Maßstäbe für alle an.
Ich glaube übrigens, dass das Rektorat in den letzten zwei Jahren noch ein paar andere Themen bearbeitet hat als sich von langer Hand darauf zu konzentrieren, wer wann eingestellt wird, um möglichst einen Funkchip auf eine Studicard aufbringen zu lassen. Könnte ja auch sein, oder?

jochen

23. August 2010 um 00:14 Uhr

hallo jerome, du behauptest, daß der asta klar gegen einen chip wäre, aber leider ist davon nichts zu sehen. dagegen zu sein, hilft niemandem, es muß auch etwas getan werden! so löblich es auch ist, zwischendurch mal die studis zu fragen, was sie sich wünschen, kommt die umfrage für den studiausweis doch wohl zu spät, wo die arbeitsgruppe zur konzeptionierung doch inzwischen aufgelöst wurde. wie die studierenden zum chip stehen, haben sie auf der vollversammlung kundgetan. reicht das nicht? was ist mit den beschlüssen der vertretung der studis, in denen immer wieder das selbe steht, nämlich daß der chip unerwünscht ist. reicht das auch nicht? mich erinnert dein vorschlag daran, daß einige listen immer wieder mit dem kampf gegen studiengebühren für ihre wahl werben, anschließend aber lieber die studis fragen wollen, ob die denn wirklich so dolle gegen studiengebühren sind, statt endlich gegen die studiengebühren zu kämpfen, wofür sie ja gewählt wurden.

jochen

23. August 2010 um 00:29 Uhr

hallo lisa, in der mensakarte ist auch ein funkchip, und zwar ein mifare classic, der inzwischen als unsicher gilt. das ist aber nicht so schlimm, weil auf der mensakarte bzw. deren chip keine persönlichen daten gespeichert werden, sondern nur die seriennummer und der geldbetrag. allerdings werden für abrechnungszwecke daten zentral gespeichert und zwischen uni und studentenwerk ausgetauscht, z.b. die anzahl deiner fotokopien (was sonst noch gespeichert wird, weiß ich nicht). die mensakarte ist aber vollkommen anonym: es steht nicht dein name drauf, die seriennummer ist nicht mit deinem namen verknüpft, die aktivitäten lassen sich nicht so einfach deiner person zuordnen (mithilfe von viedoüberwachung an der mensakasse geht das natürlich). das beste: du kannst die karte einfach mit jemand anderem tauschen, oder tauschen wir doch gleich alle. so bleibt anonym, was anonym bleiben soll, nämlich was du ißt oder wann du wo fotokopierst.
bei der studicard ist das anders: sie soll persönliche daten enthalten, die überall – auch heimlich – ausgelesen werden können (auch wenn die uni behauptet, daß der geplante chip zuverlässig sicher sei, was man bisher von allen chips behauptet hat). alle überwachten aktivitäten lassen sich immer unmittelbar deiner person zuordnen, und das über einen zeitraum von mehreren jahren. die db regio hat sogar angekündigt, die studicard nutzen zu wollen, um bewegungsprofile von studierenden zu erstellen (angeblich, um sich die verkehrszählungen zu ersparen).

jochen

23. August 2010 um 00:34 Uhr

hallo anonymous, du hast natürlich recht, daß es spannend wäre, zu erfahren, was die möglicherweise eingeweihten noch wissen könnten, hier aber nicht vollständig und anonym – so wie du 😉 – als kommentar posten. was davon tatsächlich verschwörungstheorie oder wahrheit ist, weiß man oft erst hinterher, also warten wir’s mal ab. die untätigkeit des asta gegen die angeblich ungeliebte chipkarte läßt jedenfalls reichlich raum für spekulationen…

Jerome

23. August 2010 um 08:41 Uhr

Hallo Jochen,
natürlich kommt die Umfrage für diesen Zweck evt etwas spät, aber 1. erfüllt sie noch viele weitere Zwecke, die Studicard ist da nur ein kleiner Teil davon, 2. bin ich auch noch nicht soo lange im Amt und hätte so eine Umfrage nicht früher stämmen können – gerade in Anbetracht von Bildungsstreik und Landtagswahl und Anti-Studiengebührenkampagne die sehr viel meiner Arbeitszeit in Anspruch genommen haben. Man muss manchmal leider Prioritäten setzen – und das Feld der Studicard hab ich da erstmal eher anderen Leuten im AStA überlassen. Auch wenn uns die Meinung im Groben durch VV usw sicherlich bekannt ist, erreichst du, wenn du die Meinung von noch mehr Leuten hast, so denke ich, eine bessere Verhandslungsmacht.

Abgesehen von meiner Arbeit weiß ich dass sich andere Leute stärker in dem Thema engagiert haben, und immer wieder klar im Senat und gegenüber dem Rektorat die Position der Studis vertreten haben. Was genau da gelaufen ist müssten allerdings die Leute sagen, die da wirklich „an der Front“ waren.

WN berichtet: Studicard kommt zum Sommersemester « Unabhängiges Fachschaften-Forum

23. August 2010 um 10:44 Uhr

[…] an alle Studierenden ausgegeben werden. Und während die Ausschreibung offenbar bereits läuft, verweigert der AStA noch immer Auskünfte über die geplante Studicard. Deshalb gibt’s die Details […]

Wildschwein

24. August 2010 um 00:58 Uhr

Auch wenn ihr gerne vor 200 Jahren leben würdet, wir sind nun einmal im 21. Jahrhundert und sollten dessen technische Möglichkeiten nutzen. Ein Chip ist ein großer Fortschritt und wird daher auch kommen, da könnt ihr keifen, soviel ihr wollt.

Was die Bemerkung zum vorigen AStA angeht, so korrigiere ich „nichts gemacht“ zu „nichts sinnvolles gemacht und nur Geld verschwendet“.

Bianca

24. August 2010 um 11:16 Uhr

Liebes Wildschwein,

wenn deine Aussagen auch nur einen Hauch von Reflektiertheit durschimmmern ließen und so etwas wie Überzeugungskraft besäßen, so wäre es sicherlich ein Leichtes, sich nicht hinter einem albernen Pseudonym zu verstecken.

Anonymous

25. August 2010 um 12:03 Uhr

Hallo Bianca,
So schrecklich reflektiert finde ich deine Antwort aber auch nicht, vor allem vor dem Hintergrund des Themas hier.Auch wenn ich nicht zwingend Wildschweins Meinung bin, so nutzt er/sie hier sein/ihr Recht auf informelle Selbstbestimmung. Falls ihr das politisch ernst meint, sollte das auch auf eurer Homepage gelten, oder? Und dann braucht es keinen vermeintlich richtigen Namen. Oder macht das seine Meinung für dich wertvoller, wenn er anders heißt?

Bianca

25. August 2010 um 17:44 Uhr

Liebe(r) Anonymous,

vermutlich hat Wildschwein ihr/ sein Ziel erreicht und mich durch ihre/ seine „informelle Selbstbestimmung“, die sich nicht in ernst gemeinten politischen Debatten kundtut, sondern lediglich der permanenten Provokation zu dienen scheint, auf die Palme gebracht, was mich zu einer – zugegeben – arrogant formulierten Antwort getrieben hat.
Dennoch stehe ich zu meiner Ansicht, dass eine Diskussion dadurch an Ernsthaftigkeit gewinnen kann, wenn jemand, der durchaus mal krassere Thesen vertritt, sich eventuellen Gegenargumenten aussetzt. Andernfalls nämlich kann es sein, dass Wildschwein, treffe ich sie/ ihn auf der Straße, ihre/ seine Thesen verleugnet, weil sie/ er sich ihrer schämt.
Dein Argument mit der Selbstbestimmung ist allerdings ziemlich treffsicher und passt bestens in die Debatte um die Studicard. Vielen Dank also für den Hinweis!

Wildschwein

25. August 2010 um 21:59 Uhr

Ich wüsste nicht, inwiefern die Verwendung meines Klarnamens die Diskussion hier bereichern würde. Ihr kennt mich eh nicht.

P.S.: Das Wildschwein ist neutrum, also nix mit „sie/er“, die richtige Wahl wäre „es“. Mich ins männliche oder weibliche Geschlecht zwingen zu wollen, wäre doch höchst sexistisch.

Jochen Hesping

11. Oktober 2011 um 18:03 Uhr

Antje

16. Juli 2014 um 17:23 Uhr

Hi! I’m at work browsing your blog from my new iphone 4! Just wanted to say I love reading through your blog and look forward to all your posts! Keep up the great work!

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