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14Sep2010

10 Bücher, die Sie statt Sarrazins Buch lesen sollten

von Jörg Rostek in Kultur

Das unabhängige Fachschaften Forum hat in Zusammenarbeit mit Münsteraner Buchhandlungen das Projekt: „10 Bücher, die Sie statt Sarrazins Buch lesen sollten“ ins Leben gerufen.  Die Idee ist einfach: Buchhandlungen in Münster nennen zehn Bücher, die man „lieber“ kaufen und lesen sollte als das Buch von Thilo Sarrazin. Die Literaturvorschläge werden auf dieser Homepage veröffentlicht.

Folgende Buchhandlungen Münsters beteiligen sich bisher an der Aktion: die Buchhandlung Poertgen Herder, die Hasenstall Kinder-Bücherei, die Ringold Buchhandlung, die ROSTA-Buchhandlung und die Wunderkasten-Buchhandlung. Weitere Buchhandlungen sind angefragt. Eingehende Empfehlungen (auch von Privatpersonen) werden angenommen und sind über die e-Mail-Adresse ufafo@web.de einreichbar.

Anmerkung: Es soll bewusst auf die „Verteufelung“ eines Buches und dessen Autoren verzichtet werden. Die Kampagne soll in eine andere („bessere“) Richtung weisen und auf Bücher (und deren Autorinnen und Autoren) aufmerksam machen, welche einen konstruktiven Beitrag zur Integrationsdebatte leisten bzw. geleistet haben. Eine Anlehnung an das Thema ist zwar gewünscht, aber kein „Muss“. Ob Belletristik oder Sachbuch liegt in den Händen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die teilnehmenden Buchhandlungen und ihre „10 Bücher, die Sie statt Sarrazins Buch lesen sollten“

Literaturempfehlungen aus der Buchhandlung Poertgen Herder

1. Tibi, Bassam: Euro-Islam. Die Lösung eines Zivilisationskonfliktes.

2. Landes, Davis: Wohlstand und Armut der Nationen. Warum die einen reich und die anderen arm sind.

3. Sand, Shlomo: Die Erfindung des jüdischen Volkes. Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand.

4. Ates, Seyran: Der Multikulti-Irrtum. Wie wir in Deutschland besser zusammenleben können.

5. Friedrichs, Julia: Deutschland dritter Klasse. Leben in der Unterschicht.

6. Arikan, Erkan: Jung, erfolgreich, türkisch. Ein etwas anderes Portrait der Migranten in Deutschland.

7. Scheffer, Paul: Die Eingewanderten. Toleranz in einer grenzenlosen Welt.

8. Polenz, Ruprecht: Besser für beide. Die Türkei gehört in die EU.

9. Thränhardt, Dietrich: Migration im Spannungsfeld von Globalisierung und Nationalstaat.

10. Hoerder, Dirk: Geschichte der Deutschen Migration. Vom Mittelalter bis heute.

Literaturempfehlungen aus der Hasenstall Kinderbuchhandlung

1. Jeffers, Oliver: Der Weg nach Hause.

2. Turkowski, Einar: Es war finster und merkwürdig still

3. Sodtke, Matthias: Huch, wir kriegen Besuch.

4 Donaldson, J.: Die Schnecke und der Buckelwal.

5. Cave, Kathryn: Irgendwie Anders.

6. Pauli, L. und Schärer, K.:Mutig, mutig.

7. Fleischmann, P.: Die Dummköpfe.

8. Budde, Nadja: Unheimliche Begegnung auf Quittenquart (wer wen trifft hat`s gut).

9. Wächter, F. K.: Wir können noch viel zusammen machen.

10. Rassmus, Jens: Der wunderbarste Platz auf der Welt.

Literaturempfehlungen aus der Buchhandlung Ringold

1. Blatter, Silvia: Zwei Affen.

2. Dörrie, Doris: Das blaue Kleid

3. Edwards, John: Die Tochter des Fotographen.

4. Genova, Lisa: Mein Leben ohne Gestern.

5. McCarten, Antony: Englischer Harem

6. Van der Pol, Marike: Der Brautflug.

7. Schlink, Bernhard: Sommerlügen

8. Shreve, Anita: Olympia

9. Suter, Martin: Der letzte Weynfeldt

10. Torday, Paul: Lachsfischen im Jemen

Literaturempfehlungen des ROSTA-Buchladens

1. Özdamar, Emine Sevgi: Die Brücke vom Goldenen Horn.

2. Turan, Tevfik (Hg.): Von Istanbul nach Hakkari. Eine Rundreise in Geschichten.

3. Sow, Noah: Deutschland schwarz weiss.

4. Kermani, Navid: Wer ist wir? Deutschland und seine Muslime.

5. Terkessidis, Mark: Die Banalität des Rassismus. Migranten zweiter Generation entwickeln eine neue Perspektive.

6.Priester, Karin: Populismus. Historische und aktuelle Erscheinungsformen.

7. Ergün, Mutlu / Günlük, Kara: Die geheimen Tagebücher des Sesperado.

8. Zaimoglu, Feridun: Kanak Sprak.

9. Luft, Stefan / Schimany, Peter: Integration von Zuwanderern. Erfahrungen, Konzepte, Perspektiven

10. Bade, Klaus J.: Enzyklopädie Migration in Europa. Vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Literaturempfehlungen aus der Stadtteilbuchhandlung „Wunderkasten“

1. Cave, Kathryn: Irgendwie anders

2. Frey, Jana: Ich, die Andere

3. Blazon, Nina: Das Amulett des Dschingis Khan

4. Ehret, Marie-Florence: Tochter der Krokodile

5. Tremain; Der weite Weg nach Hause

6. Frey, James: Strahlend schöner Morgen

7. Kelek, Necla: Die Himmelsreise

8. Stein, Hannes: Tschüß Deutschland. Aufzeichnungen eines Ausgewanderten

9. Werner Götz . Adrienne Goehler: 1000 EUR für jeden. Freiheit Gleichheit Grundeinkommen

10. Müller-Heidelberg, T. u.a.: Grundrechte-Report 2010

44 Kommentare zu 10 Bücher, die Sie statt Sarrazins Buch lesen sollten

Wildschwein

14. September 2010 um 19:34 Uhr

Nun, da werde ich natürlich auch meine Empfehlung abgeben (nicht, dass ich Sarrazins Buch nicht für lesenswert hielte):

1. Henryk M. Broder: Hurra, wir kapitulieren!
2. Ders.: Kritik der reinen Toleranz
3. Peter Scholl-Latour: Die Angst des weißen Mannes. Ein Abgesang.
4. Jan Fleischhauer: Unter Linken. Von einem, der aus Versehen konservativ wurde.
5. Kirsten Heisig: Das Ende der Geduld. Konsequent gegen Jugendgewalt.
6. Josef Joffe/Dirk Maxheiner/Michael Miersch/Henryk M. Broder: Schöner Denken. Wie man politisch unkorrekt ist.
7. Friedrich Schiller: Wilhelm Tell
8. Karl May: Von Bagdad nach Stambul
9. Jürgen Becker: Religion ist, wenn man trotzdem stirbt
10. Don Rosa: Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden

Das schöne bei mir ist: Ich mache das nur aus Spaß. Die Buchhandlungen machen es, weil es beknackt wäre, eine Gelegenheit für kostenlose Werbung nicht zu nutzen.

Unwichtig

14. September 2010 um 22:38 Uhr

Soso, die Erfindung des jüdischen Volkes. Vom Anti-Islamismus zum Anti-Judaismus auch nicht die wirkliche Alternative zum Sarrazin.

Stadtbücherei Münster

16. September 2010 um 12:46 Uhr

Die Stadtbücherei Münster nimmt die Aktion zum Anlass, eine kleine Buchpräsentation unter dem Titel „Integration in der Diskussion“ anzubieten. Alle Bücher sind natürlich ausleihbar!

ufafomuenster

16. September 2010 um 13:10 Uhr

Jörg

16. September 2010 um 14:17 Uhr

5 interessante Zeitungsartikel, empfohlen von der Bundeszentrale für politische Bildung, zu Sarrazin und dem Islam, die Sie lesen sollten:

1. taz: Sarrazins Untergang des Abendlandes
http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/1/untergang-des-sarrazinschen-abendlands-1

2. fr-online: Reden wir mal über deine zukunft
http://www.fr-online.de/kultur/debatte/reden-wir-mal-ueber-deine-zukunft/-/1473340/4643794/-/index.html

3. Zeit-online: Integration als Glücksache
http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2010-09/integration-sirmasac

4. Gazette: Offenbar unerlaubte Islamkritik
http://www.gazette.de/Archiv2/Gazette27/Ghadban.pdf

5. Gazette: Trennungslinien im europäischen Islam
http://www.gazette.de/Archiv2/Gazette27/Schneiders.pdf

Wildschwein

18. September 2010 um 20:39 Uhr

Arbeitet bei der BpB eigentlich noch jemand mit Verstand? Anscheinend nicht, wenn die jetzt schon Artikel aus linksradikalen Kampfpostillen wie der „taz“ empfehlen. „Die Zeit“ ist eh ein Schundblatt, dass man bei jeder Gelegenheit verbrennen sollte. Und die FR? Also bitte…

Ronald Pabst/Mehr Demokratie e.V.

17. September 2010 um 14:50 Uhr

Heinrich Heine: Deutschland. ein Wintermärchen.
Elias Canetti: Masse und Macht
Wolfgang Köppen: Das Treibhaus
Ernst Jünger: In Stahlgewittern
Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues
Hermann Hesse: Glasperlenspiel
Deborah Tannen: Das hab ich nicht gesagt
Wolf Schneider: Deutsch
Michail Bulgakow: Der Meister und Margarita
Moyer/MacAllister/Soifer: Doing Democracy

Olaf Götze

17. September 2010 um 18:59 Uhr

„Die Entdeckung der Langsamkeit“ – Sten Nadolny
„Ganz Unten“ – Günther Wallraff
„Without a Net“ – Michelle Tea
„Keine Chance für Lisa Simpson“ – Ingolf Erler
„Die feinen Unterschiede“ – Pierre Bourdieu
„A Beautiful Mind“ – Sylvia Nasar
„Unterm Rad“ – Hermann Hesse
„Traumfänger“ – Marlo Morgan
„Jakob der Lügner“ – Jurek Becker
„Arm durch Arbeit“ – Markus Breitscheidel

Marcus

19. September 2010 um 22:23 Uhr

So viele Bücher…
Meine Empfehlung:Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Zum Thema EInwanderung auch nicht uninteressant, denn die Zahlen auf seite 8 sind eine Schande: http://59q0.sl.pt

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kommentar/1263967/
http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/islam/konflikte/islam_diskussion/blog/index.jhtml

Jörg

20. September 2010 um 17:21 Uhr

Äußerst lesenswert ist dieses Schriftstück: „Interkulturelle Bildung und Erziehung – Eine Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer an Berliner Schulen“

http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/politische_bildung/interkult.pdf?start&ts=1284969290&file=interkult.pdf

Sie dient der Förderung interkultureller Bildung.

Unter anderem findet sich darin dieser lustige Abschnitt zu Missverständnissen beim Marketing im Ausland:

„… wie beim Ford Pinto, der in Brasilien nur Gelächter auslöste: ‘Pinto’ sind dort winzige männliche Genitalien. Das finnische Frostschutzmittel ‘Super-Piss’ wiederum lag in Großbritannien wie Blei in den Regalen. Parker hatte mit seinem Edelkugelschreiber wenig Glück in Mexiko: ‘Er läuft nicht in Ihrer Tasche aus und blamiert Sie’, wollte man der Kundschaft versprechen. Leider hatte man nicht genügend Sprachforschung betrieben. In Wirklichkeit warf das Gelöbnis allerlei Fragen nach der Art der Tinte auf: ‘Er läuft nicht in ihrer Tasche aus und
schwängert sie’. Und Vauxhall, die britische Automarke, blieb in Spanien auf dem ‘Nova’ sitzen. ‘No va’ bedeutet im Spanischen: ‘Geht nicht’. Am meisten kann offenbar bei Übertragungen ins Chinesische schief gehen. ‘Lebt auf mit der Pepsi-Generation’ wirbt der US-amerikanische Rülpswassergigant daheim. Die chinesische Übersetzung ging unfreiwillig viel weiter: ‘Pepsi bringt eure Vorfahren aus dem Totenreich zurück’. Einziger Trost war, dass es der zahnzersetzenden Konkurrenz noch schlimmer erging. Sie musste gar den Firmennamen ändern, denn fonetisch bedeutet ‘Coca-Cola’ im Chinesischen: ‘Beiß in die wächserne Kaulquappe’.„

Jörg

21. September 2010 um 10:53 Uhr

Der Stern: Die entschärften Worte im Buch Thilo Sarrazins:
Gehören Sie auch zu den hunderttausenden von Deutschen, die in die Buchläden gestürmt sind, um Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ zu ergattern? Acht Auflagen gibt es schon. Aber in den aktuellen Exemplaren steht nicht mehr alles, was in der Druckfahne zu lesen war, die vorab an Journalisten verteilt wurde und als „1. Auflage“ gekennzeichnet ist. http://www.stern.de/politik/deutschland/berlin-vertraulich-die-entschaerften-worte-im-buch-sarrazins-1605318.html

taz: Das reine Ressentiment
Von „Islamophobie“ ist oft die Rede, wenn es um Vorurteile gegen Muslime geht. Besser wäre es aber, von Muslimenfeindlichkeit zu sprechen. http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2010/09/20/a0082&cHash=b34922c173

Wildschwein

21. September 2010 um 16:22 Uhr

Es ist ziemlich normal, dass Bücher für neuere Auflagen überarbeitet/verbessert werden.

Siebert

22. September 2010 um 00:49 Uhr

Sarrazin… NICHT Sarazzin.

Jörg

22. September 2010 um 12:01 Uhr

Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe die Überschrift geändert. Seltsam, dass das bisher niemandem aufgefallen ist. Liebe Grüße, Jörg Rostek

Wildschwein

28. September 2010 um 16:56 Uhr

Noch ein neuerschienenes Buch möchte ich meiner Liste hinzufügen:
Alice Schwarzer (Hrsg.): Die große Verschleierung: Für Integration, gegen Islamismus

Wildschwein

30. September 2010 um 18:35 Uhr

Und noch ein Nachtrag:
Hamed Abdel-Samad: Der Untergang der islamischen Welt

sorry, dass ich jetzt schon bei 12 bin.^^

Jörg

6. Oktober 2010 um 11:54 Uhr

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/oct/03/immigration-policy-roma-rightwing-europe
Der slowenische Philosoph Slavoj Zizek schreibt, dass die Integrationsdebatte in Europa von den Ansichten der extremen Rechten infiziert worden sei. Die Ausweisung der Roma aus Frankreich und die Sarrazin-Debatte in Deutschland seien die juengsten Beispiele dieses Trends. (Guardian vom 3.10.2010)

http://nachrichten.rp-online.de/politik/wie-deutsch-ist-der-islam-1.102173
Aus Anlass der Rede von Bundespraesident Wulff zum Tag der Deutschen Einheit fragt die „Rheinische Post“: Wie deutsch ist der Islam? “ (RP vom 05.10.2010)

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858Alias=Wzocob=520477
Die „Wiener Zeitung“ beschreibt den Islam als „Spielball der Parteien“ im oesterreichischen Wahlkampf. (Wiener Zeitung vom 05.10.2010)

Schleierschlampe

8. Oktober 2010 um 15:24 Uhr

Protest gegen Burka-Verbot – „Schleierschlampen“ stöckeln durch Paris
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,720898,00.html

Jörg Rostek

1. November 2010 um 14:24 Uhr

Jürgen Habermas schreibt in der NY Times über die deutsche „Leitkulturdebatte“.
http://www.nytimes.com/2010/10/29/opinion/29Habermas.html?_r=1

Andreas Kemper

19. November 2010 um 12:55 Uhr

Hier eine spannende Aufarbeitung vom DISS:

http://www.diss-duisburg.de/DISS-Journale/diss-journal_20.pdf

und eine kleine Pressesammlung zum Thema „Sarrazin und Eugenik“, die ich allerdings vorerst nur bis Anfang September dokumentiert habe:

http://klassismus.blogspot.com/2010/09/ist-sarrazin-eugeniker-eine.html

Jörg Rostek

20. November 2010 um 00:59 Uhr

„Meine Wut und ich“: ein Text, der beschreibt, was nach der Sarrazin-Debatte anders ist. Sehr lesenswert: http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2010/11/13/a0039&cHash=fa19d3bf49

Jörg Rostek

2. Dezember 2010 um 22:36 Uhr

Sehenswert: Ein Kanake sieht rot.

Jörg Rostek

7. Dezember 2010 um 16:02 Uhr

Die Uni Münster beteiligt sich an einem Graduiertenkolleg für Islamische Theologie:
http://www.ivz-online.de/lokales/muenster/nachrichten/1458718_36_Millionen_fuer_Islam_Doktoren.html

Deutsche sehen Islam kritischer als andere Europäer
http://www.welt.de/politik/deutschland/article11323763/Deutsche-sehen-Islam-kritischer-als-andere-Europaeer.html

Jörg

27. Dezember 2010 um 15:08 Uhr

Die „Wochenzeitung“ berichtet über entwurzelte Religionen…

«Heilige Einfalt. Über die politischen Gefahren entwurzelter Religionen» heisst das neuste Buch des bekannten französischen Religionssoziologen Olivier Roy. Ein Gespräch über Religionen ohne Kultur, muslimische Konvertiten und säkularisierte Weihnachtsfeste.

http://www.woz.ch/artikel/2010/nr51/kultur%20_%20wissen/20197.html

Jörg Rostek

31. Dezember 2010 um 17:42 Uhr

Folgender taz-Kommentar: „Mist zu Gold – ein Jahr mit Thilo Sarrazin“ beschreibt 10 Lektionen, die man als Publizist unbedingt bei der Manipulation der Massen berücksichtigen sollte.

Auszug: „365 Tage mit der Dauerschleife Thilo Sarrazin gehen zu Ende. Und ich weiß jetzt, dass Inhalte nicht zählen und Moral gebeugt werden muss. Meine 10 Lektionen, die ich gelernt habe. (http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/mist-zu-gold/)“

Jörg Rostek

13. Januar 2011 um 19:34 Uhr

Die Berliner Politologin Naika Foroutan hat dem Bestseller-Autor Thilo Sarrazin vorgeworfen, das für sein Buch verwendete Datenmaterial nicht richtig gelesen zu haben. Seine Thesen gäben nicht den Sachstand wieder, sagte die Migrationsexpertin.

Bericht mit Interview des Deutschlandradio Kultur: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1359391/

Link zum vollständigen Dossier: http://www.heymat.hu-berlin.de/dossier-sarrazin-2010

Jörg Rostek

14. Januar 2011 um 11:28 Uhr

Sind Frauen weniger hysterisch? Die Gesellschaft für Konsumforschung hat für die SZ die Psychologie der Käufer von „Deutschland schafft sich ab“ untersucht: Die sind in erster Linie männlich, gehen gerne ins Volkstheater und müssen nicht überall dabei sein.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/thilo-sarrazin-und-seine-leser-wer-hat-angst-vorm-fremden-mann-1.1043753

Jörg Rostek

19. Januar 2011 um 14:31 Uhr

Quelle: Newsletter der bpb zu den Folgen des Terrors (http://www.bpb.de/newsletter)

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2011/01/15/a0230&cHash=41380ce085
In der „taz“ kommt ein fiktiver Leser von Thilo Sarrazins
Buch „Deutschland schafft sich ab“ zu Wort. „Das grosse
Interesse an meiner Person hat mich etwas ueberrascht. Es
hat mir aber, offen gestanden, auch geschmeichelt. Deshalb
bin ich nach kurzem Zoegern – ich bin kein Mensch des
grossen Auftritts – doch gern der Einladung nachgekommen,
mich Ihnen, gewissermassen als Gast in dieser Kolumne,
vorzustellen. Sie koennen mich Walter nennen.“
(taz vom 15.01.2011)

http://www.fr-online.de/kultur/debatte/das-aelteste-unerzaehlte-kapitel/-/1473340/5560092/-/index.html
Die „Frankfurter Rundschau“ ueber die schwach ausgepraegte
museale Aufarbeitung der Geschichte von Gastarbeitern in
Deutschland. „Dokumentation ist das Stichwort. Es gibt in
Deutschland keinen oeffentlich zugaenglichen Ort, um die
Arbeitsmigration nach Deutschland nachzuvollziehen.“
(fr-online vom 14.01.2011)

http://www.kulturrat.de
Der „Deutsche Kulturrat“ hat ein Dossier mit dem Titel
„Islam, Kultur, Politik“ eingerichtet. „Mit dem Dossier
beabsichtigt der Deutsche Kulturrat eine Versachlichung der
Debatte ueber das Zusammenleben in Deutschland. Das Dossier
soll die kulturelle Vielfalt des Islams aufzeigen und
Gespraeche ueber das Miteinander in unserem Land anregen.
Zugleich soll das Dossier dazu beitragen, Vorbehalte und
Aengste gegenueber dem vermeintlich Fremden abzubauen.“
(Link vom 14.01.2011)

Jörg Rostek

26. Januar 2011 um 18:50 Uhr

Wer den Islam nicht ins bestehende Religionsrecht integriere, stelle das System als Ganzes aufs Spiel und komme bei dringenden politischen Problemen nicht weiter. Das sagte der renommierte Jurist für öffentliches Recht und Verwaltungslehre, Prof. Dr. Janbernd Oebbecke (=Senatsvorsitzender an der Uni Münster).

http://www.migazin.de/2011/01/24/oebbecke-das-religionsrecht-muss-sich-dem-islam-offnen/

Jörg Rostek

2. März 2011 um 23:15 Uhr

Aus dem Archiv: Kritik am Islam wird oft als „Islamophobie“ bezeichnet. Aber was bedeutet dieser Begriff eigentlich? Fünf Essays von Pascal Bruckner, Farid Hafez, Thomas von der Osten-Sacken, Oliver M. Piecha und Floris Biskamp.
http://www.perlentaucher.de/artikel/6570.html

Jörg Rostek

8. März 2011 um 12:52 Uhr

Hanim Ezder sagt abschließend: «Die negative Diskussion nach dem Gerede von Thilo Sarrazin über Muslime und Migranten hat viele von uns gekränkt. Aber es stoppt uns nicht. Bildung ist das A und O und stärkt uns Frauen.»
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1121076

Zu debattieren, ob Islam, Christentum, Judentum, Fußball oder Origami Teil von Deutschland sind, verfehlt das Ziel, gemeinsam Werte auszuhandeln, die auch in einer sich wandelnden Gesellschaft robust und konsensfähig sind.
http://www.fr-online.de/kultur/debatte/es-gilt–die-welt-wieder-ohne-gott-zu-denken/-/1473340/7765466/-/view/asFirstTeaser/-/index.html

  10 Bücher, die Sie statt Sarrazins Buch lesen sollten (Teil II) by www.ufafo.ms

8. März 2011 um 17:29 Uhr

[…] der Aktion „10 Bücher, die Sie statt Sarrazins Buch lesen sollten“. Wo der erste Teil noch aus Buchtipps von angesehenen Buchhandlungen Münsters bestand, sollen nun die Bürgerinnen und Bürger selbst die Möglichkeit haben, sich gegenseitig […]

Jörg Rostek

16. März 2011 um 16:26 Uhr

Wieder eine aktuelle Artikelsammlung zum Thema:

Der Spiegel: Einwanderer gründen Schule – Klassik, Kopftuch, Konflikte
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,748949,00.html

dw-world.de: Rassismus in Europa weit verbreitet
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,14900465,00.html

Zeit-online: Islam und Semantik
http://www.zeit.de/2011/11/Spitze

FAZ.net: Leseschwäche – Marons Kanon
http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc~E9ED7FFE53A9F4AeB9498F28BA3917AD5~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Jörg Rostek

24. März 2011 um 19:38 Uhr

Was ist kulturelle Bildung?
Die bpb antwortet: http://www.bpb.de/themen/PBRT2Y,0,Kulturelle_Bildung.html

Jörg Rostek

4. April 2011 um 00:15 Uhr

Die Revolution breitet sich wie ein Flächenbrand im arabischen Raum aus. Revolutionsforscher Ekkart Zimmermann spricht im FOCUS-Online-Interview über politische Kettenreaktionen, die Rolle der neuen Medien und die Gefahr einer Radikalisierung.
http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/tid-21826/revolutionsforscher-zimmermann-revolten-schwaechen-den-terrorismus_aid_613530.html

Der Autor Hamed Abdel-Samad debattiert am Sonntag, den 3. April im Berliner Ensemble mit Cicero-Chefredakteur Michael Naumann und dem Journalisten Frank A. Meyer über die politischen Umbrüche in der arabischen Welt. Vorab spricht er mit Cicero Online über den Geburtsfehler im Islam, die fehlende Trennung von Religion und Staat und das unanständige Verhalten der deutschen Regierung im Libyen-Konflikt.
http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=6092

Jörg Rostek

6. April 2011 um 16:57 Uhr

Islamisten und Islamfeinde eint die Vorstellung, dass sich der Westen und der Islam in einem Krieg um die Weltherrschaft befinden. Muslime, die für Menschenrechte und religiöse Toleranz eintreten, sind in diesem Drama nicht vorgesehen. Deshalb müssten sie sich von beiden Seiten anhören, keine richtigen Muslime zu sein, klagt Lale Akgün. Die türkisch-deutsche Muslimin und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete hat mit „Aufstand der Kopftuchmädchen“ ein Buch geschrieben, das um Verständnis wirbt.
http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13045834/Kulturkampf-ohne-Kopftuchmaedchen.html

Mit der Islam-Debatte verachtet die Politik die Tatsache, dass türkischstämmige Unternehmen einen sehr wichtigen Wirtschaftsfaktor für den Standort Deutschland bilden, denn sie stellen circa 400.000 Arbeitsplätze in mehr als 120 Sektoren. Die Islamkonferenz sollte sich auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Förderung der Deutsch-Türken konzentrieren und die Debatte um die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, beiseitelassen.
http://www.theeuropean.de/alper-uecok/6234-tuerkischstaemmige-unternehmen-in-deutschland

Fünf Jahre ist es nun her, seit Wolfgang Schäuble mit den Worten: „Der Islam ist Teil Deutschlands und Europas“ die Deutsche Islamkonferenz eröffnete. Es waren wichtige Worte – für den Erfolg der Konferenz, für die Muslime und das Selbstverständnis Deutschlands.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/themenderwoche/1427235/

Jörg Rostek

24. April 2011 um 11:57 Uhr

Jörg Rostek

25. Mai 2011 um 11:31 Uhr

SZ: Europa und der arabische Frühling Toll, wie die saubermachen!
von Karin Gothe

Das große Staunen des alten Kontinents: Niemand in Europa hatte mit dem Ausmaß der Aufstände in Tunesien, Ägypten oder Libyen gerechnet – weil wir immer noch am Bild vom fremden Orient mit seinen faulen, lüsternen und blutrünstigen Bewohnern hängen.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/europa-und-der-arabische-fruehling-toll-wie-die-saubermachen-1.1100454

Jörg Rostek

4. August 2011 um 14:02 Uhr

Interessante Links zur geistigen Brandstifterdebatte nach den Anschlägen in Norwegen.

Quelle: Linkliste zur Internationalen Sicherheitspolitik und
den Folgen des Terrorismus auf http://www.bpb.de/wissen/EMH9Q8,,0,Linkliste_zum_11_9_2001.html

http://www.spiked-online.com/index.php/site/article/10948/

Brendan O’Neill hat sich mit Thilo Sarrazin auf dem „Big Ideas Forum“ in Sydney, Australien ueber „political correctness“ unterhalten. „So, Mr Sarrazin, how do you plead to the charge of being an intellectual accessory to one of the worst crimes in peacetime Europe? ‘It is a really silly accusation’, he says, matter-of-factly, stiffly. ‘It is completely mindless. It is insane, for reasons that one should not even have to explain.’ But if you had to explain it, if you had to articulate why your right-wing, concerned-about- immigration book published in Germany in 2010 is not responsible for the murder of 77 people in Norway in 2011, how would you do it? ‘The people saying this certainly have not read my book’, he says, which he describes as ‘moderate’. He says the notion that he and other right-wing writers energised Breivik, filled his brain with murderously nationalistic ideas, is ‘a way of delegitimising our arguments. That is the strategy.’“
(Link vom 01.08.2011)

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/jul/29/internet-norway-killer-censorship-folly

Timothy Garton Ash verlangt nach Antworten auf die „giftige Ideologie“ islamfeindlicher Medien, die das „Geschwafel“ des Attentaeters von Oslo „unterfuettert“ haetten. „A poisonous ideology, spread by all kinds of media, fed the ramblings of Anders Breivik. It must not be left unanswered“.
(Guardian vom 29.07.2011)

http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13516333/Ein-Taeter-ist-nicht-genug.html

Abdel-Samad wuenscht sich in einer Verteidigung der Meinungsfreiheit auch fuer Islamkritiker, eine Versachlichung der Islamdebatte. „Das Problem sind aus meiner Sicht nicht Islamkritiker wie Broder, Sarrazin, Wilders, sondern ein vergiftetes Klima, das verhindert, die Polarisierung als Anstoss zu einer wirklichen Debatte ueber das Zusammenleben, ueber Identitaet und ueber die Rolle der Religion in der Gesellschaft zu nutzen.“
(Welt vom 30.07.2011)

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0730/magazin/0001/index.html

Auch Arno Widman kaempft in seinem ausfuehrlichen Artikel zum Massaker in Norwegen fuer die Meinungsfreiheit. „Wir muessen leben mit den Islamisten und den Islamhassern. Wir brauchen die Hassprediger der einen wie der anderen Seite. Sie sind der Spiegel, in dem wir unsere eigenen paranoischen Zuege erkennen und hoffentlich korrigieren koennen.“
(Berliner Zeitung vom 30.07.2011)

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/es_brodelt_6/

Die Website „Achse des Guten“ wehrt sich gegen die Vorwuerfe, Menschen wie Roland Koch, Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder und Ralph Giordano seien mitverantwortlich fuer das Massaker in Norwegen. „Die Broders und Sarrazins nun im Umkehrschluss fuer das Attentat in Kollektivhaft zu nehmen, ist jedoch hoechst gefaehrlich und zudem Ausdruck einer erstaunlichen Geschichtsvergessenheit. Ende der 70er Jahre, im “Deutschen Herbst”, wurden jene ganz schnell zu Sympathisanten der RAF erklaert, wer
lediglich auf Demonstrationen mitgingen – und die Theoretiker der Kritischen Theorie, ja selbst ein Literaturnobelpreistraeger wie Heinrich Boell umgehend zu “geistigen Brandstiftern” deklariert. Auch hier hiess es stets: So was kommt von so was.“
(Link vom 29.07.2011)

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2011%2F08%2F01%2Fa0127&cHash=cc7e4787e3
Klaus-Peter Klingelschmitt warnt vor einer falschen Ruecksichtsnahme auf den Islam wegen der Attentate in Norwegen. „Tabus sind jedenfalls immer ein Zeichen von Schwaeche. Gesellschaftliche Konflikte offen fair und friedlich auszutragen, ist dagegen das Markenzeichen einer funktionierenden Demokratie. Ich jedenfalls werde mir weiter das in der Verfassung verbriefte Recht auf Meinungsfreiheit herausnehmen und auf Fehlentwicklungen im Islam hinweisen – so wie auch auf den Wahnsinn, der im Namen Christi tagtaeglich verkuendet wird. Etwa von Millionen grenzdebiler gefaehrlicher Fundamentalchristen in den Staaten, die ihrem bedauernswerten Nachwuchs glauben machen wollen, dass Gott die Welt exakt so geschaffen habe, wie es in der Bibel steht, und zwar im 17. Jahrhundert. Aus der Mitte dieser absurden Gesellschaft heraus – im Mittleren Westen – duerften bald weitere schwer bewaffnete Ungeheuer (Amoklaeufer) erwachsen.“
(taz vom 01.08.2011)

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2011%2F08%2F02%2Fa0126&cHash=e4541191ab
Die „taz“ fragt sich, warum gerade die „eine Frage“ in Zusammenhang mit den Attentaten in Norwegen gerade in Deutschland nicht gefragt werde. „Eine simple und menschliche Frage waere der angemessene Umgang mit der norwegischen Tat. Diese Frage zu stellen, wuerde bedeuten, dass der oeffentliche Raum in Deutschland sich fuer einen Moment den Menschen oeffnet, die es ueber Jahrzehnte hinweg, in immer wiederkehrenden Wellen, haben ertragen muessen, nicht ankommen zu duerfen. Die in immer wiederkehrenden Bedrohungsszenarien als Fremde und uebermaechtige Stoerfaktoren einer ansonsten einwandfrei funktionierenden Welt behandelt werden. Die einfache Frage, die seit elf Tagen niemand stellt, lautet: Mitbuerger, die ihr euch als Muslime seht oder gesehen werdet – wie geht es euch? Die Politik beschraenkt sich auf Fragen der Sicherheit und Technik“
(taz vom 02.08.2011)

Jörg Rostek

31. August 2011 um 17:00 Uhr

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2011%2F08%2F30%2Fa0129&cHash=62b9969f62
In der „taz“ findet es Jan Feddersen gut, dass Thilo Sarrazin seine Ideen zu Papier gebracht hat. „Auffaellig, guckt man zumindest versuchsweise auf die zwoelf Monate Sarrazin-Debattenlage zurueck, sind zwei Entwicklungen: Anfaenglich lebte die Aufregung ueber das Buch von mehr oder weniger starker Zustimmung. Einer musste es ja sagen! Hat er nicht recht? Ist es nicht so, wie er schreibt? Als dann endlich wenigstens einige Menschen die Lektuere hinter sich gebracht hatten, etwa Redakteure der FAZ, der SZ oder der taz – was eine irre Leistung schon deshalb war, weil sich ‚Deutschland schafft sich ab‘ in etwa so gut lesen laesst wie das Telefonbuch von Peking -, wendete sich das Blatt: Sarrazins Thesen entpuppten sich angesichts ihrer Entwirrung als halbgar, pseudowissenschaftlich, halbseiden und, Fakt fuer Fakt, als zusammenhanglos aufgeschrieben. Er wollte offenbar nur herausfinden, was ihn keine Neugier haben liess: Er wusste, dass er Tuerken und Araber irgendwie nicht mochte.“
(taz vom 30.08.2011)

Jörg Rostek

10. Oktober 2011 um 11:56 Uhr

Islam in deutschen Schulbüchern
http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2011-10/schulbuecher-islam-studie

Die „Zeit“ im Gespraech mit der Soziologin Susanne Kroehnert-Othman ueber eine von ihr geleitete Studie, die sich mit dem Islambild in deutschen Schulbuechern auseinandergesetzt hat. „‚In Schulbuechern wird der Islam zu rueckwaertsgewandt dargestellt‘ – Eine Studie zeigt, dass Muslime in Schullektueren einseitig portraetiert werden. Vor allem die Religiositaet wird ueberbetont“.
(Zeit vom 06.10.2011)

Jörg Rostek

2. April 2012 um 14:20 Uhr

„Die Zeit“ berichtet… „Was hier zerbrochen ist“ von Pierre Zaoui

„Politische Erklärungen erklären nichts: Die Morde von Toulouse zeugen von einer viel tieferen Krise im Islam, aber auch in Frankreich und Europa.“

Weiterlesen: http://www.zeit.de/2012/14/Frankreich-Essay/seite-2

Dirk Halm

19. April 2012 um 12:26 Uhr

Klaus Bade: Europa in Bewegung. Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Jacques Derrida: Die Schrift um die Differenz.

Wolf Haas: Das Wetter vor 15 Jahren.

Silke Hans: Assimilation oder Segregation?: Anpassungsprozesse von Einwanderern in Deutschland.

Stefan Hradil: Soziale Ungleichheit in Deutschland.

Frank Kalter (Hg.): Migration und Integration.

Immanuael Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?

G. E. Lessing: Nathan der Weise.

Haci-Halil Uslucan: Dabei und doch nicht mittendrin. Die Integration türkeistämmiger Zuwanderer.

Karin Weiss/Dietrich Thränhardt (Hg.): SelbstHilfe. Wie Migranten Netzwerke knüpfen und soziales Kapital schaffen.

  Was in der Elefantenrunde ungesagt blieb by www.ufafo.ms

23. November 2012 um 22:00 Uhr

[…] fest. Keine Liste hat sich bisher so aktiv zu außeruniversitären Themen geäußert, wie wir (z.B. Zehn Bücher statt Sarrazin, Kauf den Rüttgers, Solidarität mit Bildungsprotesten in Südamerika, Fußball-EM, Drogenpolitik […]

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Der Leerstandsmelder für Münster

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