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13Jan2011

3,45 Euro mehr fürs Seti – Parlament verabschiedet Beitragsordnung

von Jörg Rostek in Semesterticket, Studienfinanzierung

Das Studierendenparlament der Uni Münster hat am vergangenen Montag die Beitragsordnung verabschiedet. Sie wird ab dem Sommersemester 2011 in Kraft treten. Der studentische Beitrag, den der AStA von allen immatrikulierten Studierenden, den Mitgliedern der „Verfassten Studierendenschaft“, einzieht, beläuft sich nun auf 132,90 Euro.

Er schlüsselt sich folgendermaßen auf:

  • 10,65 € für die Aufgaben der Studierendenschaft
  • 1,35 € für den Studierendensport
  • 120,70 € für das Semesterticket
  • 0,20 € für ein Hochschulradio

Für das aktuelle Wintersemester betrug der Beitrag 129,45 Euro. Grund für die Erhöhung um 3,45 Euro ist das (NRW-)Semesterticket, dessen Preis, so ist es zwischen AStA und Verkehrsbetrieben vertraglich vereinbart, jährlich steigt.

7 Kommentare zu 3,45 Euro mehr fürs Seti – Parlament verabschiedet Beitragsordnung

Wildschwein

14. Januar 2011 um 02:36 Uhr

Gibt’s noch eine weitergehende Aufschlüsselung, sodass man mal das Einsparpotential feststellen könnte? An dieser Stelle ist als absolut sinnloser Posten nur das Hochschulradio zu sehen, aber es gibt ja vermutlich noch mehr Verschwendung.

Jörg Rostek

14. Januar 2011 um 11:39 Uhr

Auf der Homepage des Studierendenparlaments finden sich einige Haushalte
http://www.stupa.ms/informationen/23-allgemein

Hier beispielsweise der Haushalt 2008: http://www.stupa.ms/images/stories/haushalt/HH2008.pdf

Der Haushalt der Studierendenschaft wird vom Studierendenparlament beschlossen. Er wird vom Finanzreferat aufgestellt.

Von dem Geld der Studierendenschaft wird unter anderem der Bulliverleih, die Rechtsberatung, die Druckerei, das Semesterticket, und die politische Vertretung finanziert. Darüber hinaus vergibt das Studierendenparlament Darlehen und Kredite an bedürftige Studierende.

Also: Die Studierendenschaft hat durch die Beiträge Mittel in der Hand, von denen die Studis in Baden-Württemberg und Bayern – dort gibt es keine Verfassten Studierendenschaften – nur träumen können.

Holger

15. Januar 2011 um 15:30 Uhr

Aus den Studierendenschaften im Süden kann man austreten. Hier nicht. Hier muss man den ganzen linken Schrott bezahlen.

Olaf

17. Januar 2011 um 00:10 Uhr

Der Beitrag für das Hochschulradio ist deshalb aufgeführt, da er nicht von der Studierendenschaft verwaltet wird, sondern direkt an das Hochschulradio geht. Und dass dies so ist, haben die Studierenden in einer Urabstimmung mehrheitlich und direktdemokratisch so bestimmt.

Wildschwein

25. Januar 2011 um 01:31 Uhr

@Olaf: Wann? Und, ich mag mich irren, aber sind Urabstimmungen zu Haushaltssachen nicht unzulässig?

Olaf

30. Januar 2011 um 01:02 Uhr

Ich musste nochmal suchen. Die Urabstimmung war 2004 und 70 Prozent der teilnehmenden Studierenden sprachen sich für die 20 Cent aus.

Olaf

30. Januar 2011 um 01:05 Uhr

Es handelt sich eigentlich ja garnicht direkt um eine Haushaltssache, sondern eine Beitragserhebung. Meines Wissens gibt es da keinerlei Beschränkungen.
Vielleicht denkst du da an Bürgerentscheide auf kommunaler Ebene, da gibt es diese Beschränkungen.

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