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25Jun2011

Internet per W-LAN für Wohnheime

von ufafo.ms in Wohnen

Die gesamte Uni ist gut vernetzt, sogar in den Außenbereichen kann man jederzeit mit gutem Empfang rechnen und kabellos online sein. Aber warum, so haben wir uFaFo-Aktive uns im vergangenen Jahr gefragt, gibt es in Studentenwohnheimen kein kostenloses WLAN? „Das werden wir ändern“, haben wir im Wahlkampf für das Studierendenparlament versprochen und den WLAN-Zugang in den Wohnheimen zu einem unserer zentralen Projekte in diesem Jahr gemacht.

Über den aktuellen Sachstand berichtet Bianca Hüsing im neuen Semesterspiegel:
Bald funkt das Internet im Wohnheim

Hier geht’s zum Semesterspiegel.

5 Kommentare zu Internet per W-LAN für Wohnheime

El Jabalí

28. Juni 2011 um 14:38 Uhr

Wieder mal eine sinnlose Idee. Zum einen sind viele Wohnheimbewohner bereits durch längerfristige Verträge an einen Internetanbieter gebunden, zum anderen darf das Universitätsinternet nur für studienbezogene Zwecke genutzt werden, und zum dritten ist hier kein Telefonanschluss enthalten, den viele Leute brauchen, und zum vierten ist der Support durch das ZIV wesentlich schlechter, als bei kommerziellen Internetanbietern. Und was ist eigentlich mit FH-Studenten, die in den Wohnheimen wohnen und keine ZIV-Kennungen haben?

Zumindest wäre es ein Gebot der Fairness und des demokratischen Prinzips, zunächst mal mit denen zu sprechen, die den ganzen Zinnober bezahlen sollen, d.h. mit den Wohnheimbewohnern. Man könnte z.B. Wohnheimversammlungen einberufen oder, noch besser, eine Art Urabstimmung unter den Wohnheimbewohnern durchführen.

Jochen Hesping

28. Juni 2011 um 22:00 Uhr

lieber el jabali, lies den artikel bitte nochmals aufmerksam durch. wie du sehen wirst, sieht das konzept gar nicht vor, daß auf einen telefonanschluß verzichtet werden soll. außerdem wird es keine abhängigkeit von der ziv-kennung geben. das wohnheim-wlan wird auch nicht den gleichen restriktionen unterworfen sein wie das uni-netz, denn es wäre ja wohl weltfremd, den studierenden an ihrem wohnort die private nutzung zu untersagen. eine wohnheimversammlung wird sicherlich stattfinden, sobald es konkret wird. derzeit befindet sich das projekt noch in der planungsphase. über die nächsten schritte werden wir selbstverständlich wieder zeitnah berichten.

El Jabalí

30. Juni 2011 um 01:13 Uhr

Nun, beim bisherigen Anbieter Teleport war es so, dass die angebotene Internetverbindung in der Tat den Restriktionen der Benutzungsordnung des ZIV und der IVVen der WWU unterlag und an das Vorhandensein einer Universitäts- bzs. FH-Kennung gebunden war (der Dienst von Teleport umfasste lediglich die Herstellung einer DSL- und ISDN-Verbindung zum Rechenzentrum der Universität bzw. der FH).

Eine andere Nutzungsform, insbesondere ohne persönliche Nutzerkennung, würde jedenfalls derzeit einen Verstoß gegen § 2 Abs. 3 – 4 der angesprochenen Benutzungsordnung darstellen; darüber hinaus ist es nach gegenwärtiger Rechtslage unzulässig, die Nutzung des Universitätsnetzes zu allen Zwekcen für Wohnheimbewohner, insbesondere solche, die keine Studenten der WWU sind, generell zuzulassen. Momentan sieht § 2 Abs. 2 Satz 2 ZIV-Benutzungsordnung eine von den in Satz 1 genannten „Zwecken in Forschung, Lehre und Studium, für Zwecke der Medizin und Krankenversorgung, der Bibliothek und der universitären Verwaltung, zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Erfüllung sonstiger Aufgaben der WWU“ abweichende Nutzung nur vor, „wenn sie geringfügig ist und die Zweckbestimmung des IV-Systems sowie die Belange der anderen Nutzer nicht beeinträchtigt werden“. Selbst wenn die Benutzungsordnung entsprechend geändert würde (wenigstens die Geringfügigkeit müsste raus), stellte sich noch die Frage, ob die Universität hier nicht in einem zu weiten Maße in Konkurrenz zu kommerziellen Telekommunikationsanbietern tritt bzw. einen Anbieter subventioniert.

Wenn ich den Artikel richtig verstehen, verbirgt sich hinter der Formulierung der „praktischen Solidarität“ ein Zwangsbeitrag, der zusätzlich zur Miete von allen Wohnheimbewohnern entrichtet werden soll. Was ist mit denjenigen, die – wie ich – schon länger im Wohnheim wohnen und durch einen langfristigen Vertrag an einen Internetanbieter gebunden sind? Sollen die für ein System, das sie nicht brauchen, bezahlen? (Mietrechtlich wäre das natürlich nicht durchsetzbar.)

Olaf

1. Juli 2011 um 02:05 Uhr

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich alle deine Punkte richtig verstanden habe, aber der Rahmenvertrag mit Teleport läuft aus. Und soweit ich weiß gibt es angesichts der vielfältigen Probleme und vor allem der hohen Kosten auch keinerlei Interesse, diesen in irgendeiner Weise zu verlängern.

El Jabalí

1. Juli 2011 um 12:20 Uhr

Das ist mir bekannt, deswegen habe ich vom „bisherigen Anbieter Teleport“ geschrieben, da es ja nunmal der Status quo ist, von dem ausgehend Verbesserungen stattfinden können. Wobei die einfachste und beste Lösung wäre, wenn die Wohnheimbewohner ganz normale Verträge mit ganz normalen Telekommunikationsunternehmen abschlössen (auch Preisgünstiger, da so gut wie überall ein WLAN mit drin ist, d.h. wenn sich vier Leute einen Anschluss teilen, der 20 Euro im Monat kostet, zahlt jeder 5 Euro, das ist weit unter dem, was der WLAN-Vorschlag des UFAFO kosten würde. Selbst wenn jeder von denen noch ein bisschen telefoniert bleibt es darunter). Dann würden sich auch die rechtlichen Bedenken von selbst erledigen.

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