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05Sep2011

Vorratsdatenspeicherung verhindern!

von ufafo.ms in Überwachung

Die Bundesregierung plant eine neuerliche Vorratsspeicherung aller Internet-Verbindungsdaten. In Verbindung mit Informationen, die Anbieter wie Google, Twitter oder Youtube speichern, würde deine gesamte Internetnutzung nachvollziehbar werden, also potenziell jede deiner Eingaben, jeder deiner Klicks, jeder deiner Downloads, jeder deiner Beiträge/Posts im Netz – egal welchen Anbieter du nutzt. Damit würden wir unter Generalverdacht gestellt und massiv in unsere Persönlichkeitsrechte eingegriffen! Die Bundeskanzlerin will eine Einigung noch im Herbst durchsetzen und fordert sogar eine Vorratsspeicherung auch aller Telefon- und Handyverbindungs- sowie Standortdaten.

Vorratsdatenspeicherung stoppen: Jetzt online unterschreiben!

Die Leute vom AK Vorrat wollen den Bundestagsabgeordneten ihre Einwände persönlich aufzeigen und haben dazu eine Petition eingereicht. Wenn die Petition bis zum 14. September von 50.000 Menschen unterzeichnet wird, haben sie Anspruch darauf, im Bundestag persönlich angehört zu werden und zu den Abgeordneten zu sprechen. Im Fall von Netzsperren hat eine solche Petition schon dazu geführt, dass das Vorhaben wieder aufgegeben wurde. Der Petition fehlen zurzeit noch 37.000 Unterschriften. Bitte unterstütze den AK Vorrat, indem du die Petition unterzeichnest (das ist auch unter Pseudonym möglich): http://akvorrat.de/s/petition Wenn du schon unterzeichnet hast, leite den Link zu diesem Artikel bitte an interessierte Freunde und Bekannte weiter. Es hilft uns sehr, wenn mehr Menschen über diese Aktion bloggen und twittern. Es ist wichtig, dass wir diese Chance nutzen, unsere Argumente gegen eine Totalprotokollierung aller Verbindungsdaten den Abgeordneten vorzutragen. Danke für deine Unterstützung dabei!

Darüber hinaus laden wir herzlich dazu ein an der diesjährigen Demo Freiheit statt Angst am 10.09. in Berlin teilzunehmen. Eine weitere Demo findet am 17.09. in Brüssel statt. Bitte helfe uns bei der Mobilisierung, falls dies möglich ist. Weitere Infos unter www.freiheitstattangst.de und www.freedomnotfear.org

Weitere Informationen:

SPD-Netzpolitiker stecken Linie zur Vorratsdatenspeicherung ab (heise online)

Kommentar: SPD-Netzpolitik oder die Roadmap zur Vorratsdatenspeicherung (heise online)

Neuer Kompromissvorschlag bei Vorratsdatenspeicherung (heise online)

29 Kommentare zu Vorratsdatenspeicherung verhindern!

Jochen Hesping

7. September 2011 um 23:41 Uhr

Jochen Hesping

10. September 2011 um 10:55 Uhr

Jochen Hesping

10. September 2011 um 23:39 Uhr

Jochen Hesping

11. September 2011 um 09:56 Uhr

Jochen Hesping

15. September 2011 um 10:40 Uhr

Jochen Hesping

22. September 2011 um 23:16 Uhr

Jochen Hesping

28. September 2011 um 11:45 Uhr

Jochen Hesping

10. Oktober 2011 um 09:44 Uhr

Jochen Hesping

11. Oktober 2011 um 10:37 Uhr

Jochen Hesping

11. Oktober 2011 um 18:41 Uhr

Jochen Hesping

12. Oktober 2011 um 15:19 Uhr

Jochen Hesping

15. Oktober 2011 um 17:20 Uhr

Jochen Hesping

20. Oktober 2011 um 10:47 Uhr

Jochen Hesping

21. Oktober 2011 um 11:40 Uhr

Jochen Hesping

23. Oktober 2011 um 18:20 Uhr

Jochen Hesping

27. Oktober 2011 um 12:58 Uhr

Jochen Hesping

17. November 2011 um 16:59 Uhr

Jochen Hesping

9. Dezember 2011 um 12:01 Uhr

Jochen Hesping

9. Dezember 2011 um 12:03 Uhr

Jochen Hesping

6. Januar 2012 um 19:47 Uhr

Jochen Hesping

22. Januar 2012 um 14:21 Uhr

Jochen Hesping

25. Januar 2012 um 10:48 Uhr

Jochen Hesping

26. Januar 2012 um 17:11 Uhr

Jochen Hesping

28. Januar 2012 um 08:36 Uhr

Jochen Hesping

28. Januar 2012 um 08:38 Uhr

Jochen Hesping

21. Februar 2012 um 11:48 Uhr

Jochen Hesping

1. März 2012 um 12:18 Uhr

Die staatliche Datensammelwut steht wieder in der Kritik, nachdem kürzlich bekannt geworden ist, wieviel Kommunikation überwacht wird und wie wenig das zur Gefahrenabwehr beiträgt:

Geheimdienste überwachten 37 Millionen Netzverbindungen (heise online)

FDP und Grüne kritisieren Netzüberwachung (heise online)

Opposition fordert Konsequenzen aus E-Mail-Überwachung (heise online)

Jochen Hesping

13. März 2012 um 11:52 Uhr

ein gutachten des max-planck-instituts über den nutzen der vorratsdatenspeicherung bei der verbrechensbekämpfung sorgt derzeit für eine krise innerhalb der regierungskoalition:

Spiegel: CSU wirft Bundesjustizministerin „Manipulation“ eines Gutachtens zur Vorratsdatenspeicherung vor (heise online)

Vorratsdatenspeicherung: Liberale weisen „infame Vorwürfe“ der Union zurück (heise online)

Jochen Hesping

22. März 2012 um 21:27 Uhr

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