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03Feb2012

Wo die Freiheit der Forschung endet – uFaFo fordert: Zivilklausel ins NRW-Hochschulgesetz!

von ufafo.ms in Frieden

Wir freuen uns über das Abstimmungsergebnis zur Zivilklausel an der Universität Frankfurt am Main. Dort haben sich am 26. Januar 76,3 Prozent der beteiligten Studierenden für eine Zivilklausel ausgesprochen. Nur 11,0 Prozent enthielten sich.

Urabstimmung auch in Münster?

In Nordrhein-Westfalen waren es im Dezember 2010 die Studierenden der Uni Köln, die durch eine Abstimmung eine Klausel in der Satzung ihrer Hochschule forderten, die garantiert, dass Militärforschung ausgeschlossen wird. Dort hat der Senat mittlerweile sogar eine Arbeitsgruppe aus Studierenden, Professoren, wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen MitarbeiterInnen eingerichtet, welche die Drittmitteleinnahmen auf entsprechende Problematiken überprüfen soll. Das sollte es auch an der Uni Münster geben.

„Wir wollen eine Urabstimmung zur Zivilklausel an der Uni Münster“, sagt Bianca Hüsing (uFaFo). „Durch einen Urnengang können wir Studierenden ein klares Zeichen gegen Krieg und Drittmittel aus militärischen Quellen setzen. Die Freiheit der Forschung endet wo der Krieg beginnt“, erklärt sie.

Auch ins NRW-Gesetz!

Als Hochschulgruppe hat sich das uFaFo der Forderung nach einer Zivilklausel bereits vor Monaten angeschlossen. Jetzt nehmen wir die Fortschritte der Friedensbewegung zum Anlass, uns der Forderung des AStA der Uni Köln, die Zivilklausel in das Hochschulgesetz NRW zu schreiben, anzuschließen. NRW besitzt den bedeutendsten Hochschulraum Europas. Dieser soll durch seine Forschung – jetzt und in Zukunft – nicht dem Krieg dienen, sondern weltweit die friedliche Zivilgesellschaft fördern!

Weitere Infos: Alles zum Thema Frieden

2 Kommentare zu Wo die Freiheit der Forschung endet – uFaFo fordert: Zivilklausel ins NRW-Hochschulgesetz!

Jörg Rostek

5. Februar 2012 um 15:59 Uhr

Infos zur Zivilklausel in Bremen. Quelle: „Zeitschrift Denkblockaden“ (S. 24)

„Die Crux mit der Zivilklausel“

Link: http://www.avanti-projekt.de/sites/default/files/ScreenVersion%20-%20Denkblockaden%202011.pdf

Jörg Rostek

23. Februar 2012 um 15:32 Uhr

dradio berichtet: Unheilige Allianz oder sinnvolles Zweckbündnis? –
Die Verbandelung der Uni Konstanz mit der Rüstungsindustrie

Die Zusammenarbeit von Hochschulen mit Industriebetrieben ist nichts Ungewöhnliches. Doch darf der Partner auch ein Rüstungsunternehmen sein? Darüber streiten Studierende und Rektor der Universität Konstanz, seit die Hochschule einen Kooperations-Rahmenvertrag mit dem Hightech-Konzern EADS abgeschlossen hat.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1683913/

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