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01Jul2012

Philipp Wilhelm tritt als AStA-Vorsitzender zurück

von ufafo.ms in Wahlen

Wenn ein neuer AStA-Vorsitzender gewählt wird, ist das für die Verfasste Studierendenschaft immer ein besonderes Ereignis. Wenn einer zurücktritt, auch. So geschehen am vergangenen Freitag. Philipp Wilhelm, Campusgrüner AStA-Vorsitzender zieht aus „persönlichen Gründen“, wie er in einer Mail an der Studierendenparlament schrieb, nach weniger als 4 Monaten Amtszeit überraschend die Reißleine. Der neue AStA-Vorsitzende steht bereits in den Startlöchern und soll offenbar heute in der Stupa-Sitzung gewählt werden. Es ist der ehemalige Finanzreferent und jetzige Beschwerdestellenbeauftragte Christian van Bebber von der Juso-HSG.

Erst seit gestern liegt den Parlamentarierinnen und Parlamentariern eine Bewerbung von Christian van Bebber (Juso-HSG) vor. Eine Notlösung? Man hat das Gefühl, dass keiner der letzten AStA-Vorsitzenden den Job, die Studierenden der Uni Münster zu vertreten, wirklich wollte. Besonders ins Auge fällt der scheinbare Machtwechsel an der Spitze der verfassten Studierendenschaft. Trotz einer bedeutsamen Mehrheit von 10 Sitzen im Parlament findet CampusGrün offenbar keine(n) NachfolgerIn für das Amt des/der AStA-Vorsitzenden und tritt damit ein großes Stück Macht an die JusoHSG ab, die nun nicht nur in den meisten Referaten vertreten ist, sondern im Falle einer Wahl auch den AStA-Vorsitz stellt. Als Oppositionsliste mit nur drei Sitzen im Parlament können wir dem Bäumchen-wechsel-dich-Spiel der Koalition nur zusehen. Christian van Bebber hat sich in seiner Bewerbung viel vorgenommen. In vielen Bereichen gibt es mit dem uFaFo inhaltliche Überschneidungen. Wir werden ihn fragen, wie er seine Ziele umsetzen möchte. Denn die nächste Wahl des Studierendenparlaments ist bereits Ende November.

23 Kommentare zu Philipp Wilhelm tritt als AStA-Vorsitzender zurück

Beobachter

1. Juli 2012 um 18:37 Uhr

Sind in den Referaten nicht überall wo ein Juso drinnen ist auch ein CampusGrüner drinnen?

Auskenner

3. Juli 2012 um 02:07 Uhr

Nein!
Die Jusos sind mit Abstand die am meinsten im AStA engagierte Liste. Nicht nur von Personal, sondern auch vom wirklichen Engagement her.

Micha

4. Juli 2012 um 14:34 Uhr

@ Auskenner: Engagement sollte nicht nur heissen dabei zu sein und mal etwas anzusprechen, sondern vor allem auch konkrete Ergebnisse für die Studierenden zu erreichen. Und dazu reicht nicht das „Engagement“ in unserer Kommentarfunktion hier 😉 Übrigens eine Freiheit die man auf deren Seite (www.jusohsg.de) weiterhin vermisst.

@ Beobachter: Persönlichkeit & Leistung ist für mich wichtiger als Listenzugehörigkeit, aber um deine Frage zu beantworten:
Vorsitz: Juso + DIL
Finanz: Juso + Grüne
Öffentlichkeit: Juso + Grüne
Soziales & Bildung: Juso + listenfrei
HoPo & Diversity: Juso + Grüne
Ökologie und Kultur: listenfrei + listenfrei

–> 5 Juso, 3 Grüne, 3 listenfreie, 1 Dil

Auskenner

4. Juli 2012 um 15:48 Uhr

@ Micha: Ergebnisse wurden erreicht. Weitere werden folgen.
Viele gute Arbeit wird auch geleistet, die erst auffällt, wenn sie nicht geleistet wird. Denk mal an den „Skandal-AStA“ unter Jochen Hesping (uFaFo). Stichwort schlechte/keine Buchfürung, Veruntreuung und Ausgaben ohne Parlamentsbeschlüsse.
Kommentarfunktionen sind ja da um sie zu nutzen 😉 Siehe deine Kommentare während der Senatswahl auf der fb.

@ Beobachter
So sehe ich das:
Vorsitz: Juso
Stellv. Vorsitz: DIL
Finanz: Juso + Grüne
Öffentlichkeit: Juso + Grüne
Soziales & Bildung: Juso + noch listenfreier Juso
HoPo & Diversity: Juso + Grüne
Ökologie und Kultur: listenfrei + listenfrei

Bianca Hüsing

4. Juli 2012 um 16:26 Uhr

Lieber Auskenner,
bevor du hier mit Worten wie „Veruntreuung“ um dich wirfst, solltest du dich eingehend informieren.
Und abgesehen vom Finanziellen: Der Hesping-AStA (übrigens mit einem damals wie heute wieder listenlosen Vorsitzenden und vielen listenlosen ReferentInnen – soviel zum Thema „Auskenner“) hat unglaublich viel erreicht. Was da an Studierenden mobilisiert und informiert worden ist, ist seither nie wieder gelungen. Heute freut sich der AStA schon, wenn er 200 Leute für einen putzigen „Trauermarsch“ zusammenbekommt.

Lieber Beobachter,
nicht nur überwiegen die Jusos zahlenmäßig. Mit dem Vorsitz haben sie auch noch den mächtigsten Posten inne. Der/ die Vorsitzende kann z.B. ReferentInnen entlassen.

sozi

5. Juli 2012 um 18:01 Uhr

was ist daran eigentlich so schlimm, dass da so viele Jusos im AStA sitzen?

ist mir auf jeden Fall lieber, als die Leute vom Ufafo, die sich immer über den angeblichen Parteienkindergarten aufregen und dann rumheulen, wenn sie nicht mitspielen dürfen!

Wer ist hier im Kindergarten?

Wie gut, dass wir den los sind

5. Juli 2012 um 22:30 Uhr

Philipp Wilhelm war der wohl schlechteste AStA-Vorsitzende, den wir je hatten:

– lässt sich in das Amt wählen, um nur für drei Monate zu bleiben (reguläre Amtszeit: ein Jahr)

– motzt und lästert öffentlich über andere Gremien der studentischen Interessenvertretung (siehe sein Facebook-Profil)

– schafft noch weniger als sein Vorgänger Sebastian Philipper (der aber zu eitel war, um zurückzutreten)

– die größten Blamagen: (1) die Vollversammlung, die keine war, weil Studierende gar nicht mitbestimmen sollten (deshalb kamen auch nur knapp 50 von 37000), (2) der inszenierte, vollkommen wirkungslose und inzwischen offenbar aufgegebene “Protest” gegen das Spardiktat des Hochschulrats, (3) die Weigerung, SP-Beschlüsse umzusetzen

Philipp hat eine jämmerliche Figur abgegeben, deshalb:

Danke Philipp, dass du uns verlässt!

Micha

6. Juli 2012 um 15:36 Uhr

@ Sozi: Wir wollen nicht mitspielen. Wir arbeiten lieber an Lösungen.

sozi

9. Juli 2012 um 18:29 Uhr

@micha: aha und diese lösungen sehen dann so aus, dass ihr so tut als seit ihr die gewählten vertreterInnen der Studierendenschaft? das finde ich anmaßend!

Bianca Hüsing

10. Juli 2012 um 09:11 Uhr

Janine Meiser: 32 Stimmen
Christian van Bebber: 137 Stimmen
Demila Biscevic: 36 Stimmen
Jonas Höltig: 42 Stimmen
Laura Klockenbusch: 212 Stimmen
Philipp Breder: 28 Stimmen
Laura Möhr: 107 Stimmen
Yannick Brandenburg: 30 Stimmen
Katharina Hoffmann: 64 Stimmen

Michael Greif: 112 Stimmen
Bianca Hüsing: 86 Stimmen
Jörg Rostek: 84 Stimmen

Nur mal so in den Raum geworfen.

Was für ein Fortschritt

10. Juli 2012 um 12:19 Uhr

Da wird der konzeptlose Jammerlappen Philipp W. vom Schnellsprecher Christian v. B. abgelöst, der schon 2009 dabei war, als die Jusos mit gefälschten Unterschriften bei der Wahl betrogen haben, und der maßgeblich an der Umgestaltung des AStA zur RCDS-konformen Serviceeinrichtung beteiligt war. Na dann gute Nacht…

Micha

11. Juli 2012 um 16:55 Uhr

@ Sozi: Zur Info: Das StuPa (Studierendenparlament) ist die Versammlung der gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Studierendenschaft. Wir sind da nunmal (nicht ohne Gründe!) rein gewählt worden 🙂

Während die JusoHSG mit dem kürzlich vorgelegten Anti-Leerstandsmelderantrag leider zeigt, dass ihr trotz StuPa-Beschluss die Sache nicht die Arbeit wert ist, arbeiten wir auch außerhalb der regulären Gremien daran, dass die Studierenden im Oktober eine bezahlbare Wohnung finden können. Mehr dazu gibts in den nächsten Wochen hier auf unserem Blog.

sozi

17. Juli 2012 um 23:02 Uhr

genau das mein ich ja.

mit welcher legitimation tut ihr das eigentlich?

für die studierendenschaft spricht nun mal der gewählte asta und nicht das mit drei sitzen in der opposition sitzende ufafo!

wie schon ein großer sozi vor mir safte:“opposition ist mist!“

doch immerhin hat dieser die mehrheitsverhältnisse respektiert und sich nicht angemasst für die regierung zu sprechen!

Kein Untertan

18. Juli 2012 um 16:15 Uhr

Der ASTA spricht? Tut der ASTA überhaupt irgendetwas außer Bullis vermieten und internationale Studiausweise vergeben? Der aktuelle ASTA fällt doch vor allem durch Untätigkeit auf… Ganz sicher werde ich NICHT von einem ASTA regiert und einen entsprechenden Anspruch verbitte ich mir ganz entschieden! Den ASTA als Studiregierung hinzustellen oder mit einer Regierung zu vergleichen, ist abstruser Nonsens und zeugt von einem völlig irregeleitetem Selbstverständnis!

Micha

18. Juli 2012 um 16:53 Uhr

Wir sind im StuPa mit der Legitimation der WählerInnen. Wir haben uns NIE angemaßt, im Namen irgendeiner „Regierung“ zu sprechen. Aber wir sind Transparent und sagen wer wir sind und was wir machen.

Und wir haben es nicht nötig, nutzlose Debatten aus der Anonymität heraus zu führen. Traust du dich nicht zu deiner Meinung zu stehen und / oder gibts bei euch nix zu tun?

Ihr Heuchler

19. Juli 2012 um 11:21 Uhr

Micha, ihr seid genau so transparent, wie die anderen auch!! Ihr werden von den anderen Listen angefeindet, weil ihr sagt, dass ihr transparent (besser) wärt. Dabei weiß jeder, dass das nur purer Populismus ist!

Ich habe z.B. auf der Seite der Bunten Liste ca. 10 unangenehme Fragen an Jörg Rostek gepostet. Diese enthielten natürlich keine Behauptungen oder gar Beleidigungen. Sie wurden nie veröffentlicht! Z.B. ob Jörg gegen den neuen Hochschulrat klagt? Und, wann es das erste offene Senatsvorbereitungstreffen gibt?

Außerdem weiß ich von internen ufafo Treffen, deren Inhalte sicher nicht nach Außen dringen dürfen.

Hört einfach auf euch auf der Homepage in den Himmel zu loben, obwohl ihr auch nur mit Wasser kocht!!

Micha

22. Juli 2012 um 17:08 Uhr

Das sehe ich anders. Die Amtszeit des neu gewählten Senats beginnt erst im Oktober. Dennoch läuft bereits jetzt der Doodle für das nächste Treffen. Der Termin wird dann auf bunteliste.blogsport.de veröffentlicht.

Ein Post mit 10 Fragen ist mir nicht bekannt. In den Posts dürfen gerne auch Behauptungen enthalten sein, solange sie nicht objektiv falsch oder beleidigend sind (gleiches gilt übrigens auch für das Namensfeld…). Grundsätzlich empfehle ich zudem die Angabe einer korrekten Emailadresse.

Außerdem: Transparenz alleine an der Kommentarfunktion zu messen, würde ein „ungenügend“ für diejenigen bedeuten, die diese gar nicht erst ermöglichen (beispielsweise http://www.asta.ms und http://www.jusohsg.de). Doch zu Transparenz gehört mehr. Wer wieviel Transparenz möchte und wer nicht, wird sich in der nächsten StuPa-Sitzung (23.07.2012, 18 Uhr c.t. im S8) zeigen, dort wird der uFaFo 12 Punkte Plan für Transparenz von Anfang an besprochen.

Unsere Treffen sind öffentlich: Alle zwei Wochen Freitags ab 18 Uhr c.t. in der F24.

masala

9. August 2012 um 01:21 Uhr

Mal ganz ehrlich, liebe Leute hier in den Kommentaren: Ihr nehmt euch in einer Hinsicht alle nichts. Denn ohne euch dessen bewusst zu sein, verfallt ihr trotz ähnlicher Ziele allesamt in das alte „ich bin Partei X und finde deswegen Partei Y blöd“-Gehabe, das die meisten Demokraten schon in der allgemeinen Politik anwidert. Studierende bekommt ihr so jedenfalls auch nicht dazu, sich intensiver für Hochschulpolitik zu interessieren/engagieren. Hinter diesem Geplänkel verblasst sämtliche Arbeit, die ihr – egal ob „Opposition“ oder „Regierung“ – eigentlich leistet.

Jusos, Grüne, ufafo & Co. haben bei vielen Themen ähnliche Ziele. Doch während ihr euch Grabenkämpfe liefert (anstatt gemeinsam an einem Strang zu ziehen), schwindet langfristig der Einfluss der Studierenden an der Hochschulpolitik.
Das finde ich sehr, sehr schade. Übrigens: seit ein paar Jahren als Lehrender immer noch genauso wie damals als Studierender.
(Und ja, auch der Mittelbau engagiert sich politisch imho viel, viel zu wenig. Die Geschichte steht aber auf einem anderen Blatt.)

Bianca Hüsing

11. August 2012 um 16:36 Uhr

Lieber Masala,

zunächst danke ich dir für deine Anmerkungen. Natürlich ist es schade, dass beide Seiten einen Teil ihrer Energie für gegenseitige Kritik aufbringen, die zum Teil die neutrale Bezeichnung „Kritik“ nicht mehr verdient.
Leider muss ich aus Sicht der Opposition sagen, dass wir auf nahezu allen Ebenen blockiert werden. Das können wir nicht verschweigen. Wenn unsere Projekte wegen Widerstands nicht funktionieren, muss das begründet und erläutert werden. Und das offenbart letztlich auch, dass wir eben nicht die gleichen Ziele verfolgen. Während wir z.B. einen umfangreichen Antrag zur Förderung transparenter Hochschulpolitik eingebracht haben, weigern sich die AStA-ReferentInnen, die gleichzeitig noch im Parlament sitzen, die Studierenden über ihre Arbeit zu informieren und lehnen unseren Antrag komplett ab. In ihrem Koalitionsvertrag und im Wahlkampf dagegen blubbern sie die „mehr Transparenz“-Floskel vor sich hin.
So etwas kann einfach nicht unerwähnt bleiben.

Natürlich wären wir froh, wenn Jusos und CampusGrüne tatsächlich unsere Ziele verfolgen würden. Dazu müssten sie nicht einmal selbst arbeiten, sondern einfach zulassen, dass wir vorankommen.

Micha

16. August 2012 um 10:30 Uhr

@ Masala: Genau dieses Gehabe geht mir auch auf den Keks. Man wollte uns nicht im AStA und sind daher in der Oppositionsrolle. Als solche gehört Kontrolle und Kritik, zu unseren wesentlichen Parlamentsaufgaben. Da wir aber noch lieber Handeln, haben wir mit unseren eigenen Projekten zusätzlich viel zu tun. Wie Bianca schon sagte, werden uns dabei ohne Not Steine in den Weg geworfen. Mails werden blockiert, Informationen vorenthalten, ReferentInnen antworten teils nicht oder erst nach Wochen auf unsere Anfragen usw. – Zusammenarbeit sieht anders aus. Die Juso-HSG rief uns auf ihrer Internetseite vor einigen Monaten zur Zusammenarbeit im Parlament auf. Auf meine Nachfrage im Parlament, was wir denn noch mehr machen könnten, erntete ich praktisch nur fragende Blicke und es wurde zum nächsten Thema übergangen. Einzelne Akteure innerhalb der Listen haben sich in ihrem Graben anscheinend so bequem eingerichtet, dass es ihnen schwer fällt, den Arsch hoch zu bekommen.

Micha

13. April 2013 um 17:07 Uhr

Mangels unabhängiger Berichterstattung hier nachträglich noch die Meldung des RCDS vom 18.06.2012 (Quelle: http://www.rcds-muenster.de/de/news/):

„AStA-Vorsitzender zieht Studierendenparlament in den Dreck
Befreit den Mann von seinen Lasten!

Erst kürzlich ließ der aktuelle AStA-Vorsitzende Philip Wilhelm uns an seinem skurrilen und erschreckenden Amts- und Demokratieverständnis teilhaben.

Auf seiner Facebook-Pinnwand erging sich Philipp Wilhelm in abfälligen und verachtenden Kommentaren bezüglich des Studierendenparlaments und damit bezüglich der Vertretung der Studierenden, das Gremium, das ihn als AStA-Vorsitzenden gewählt hat und auch wieder entlasten soll.

Lautet sein Eintrag erst relativ harmlos: „ Heute Abend StuPa… das wird bestimmt wieder total interes……schnaaaaarch“, so steigert er sich im Folgenden zu der Aussage, dass er sich beim Denken an die versammelten Vertreter der Studierenden „kaum noch halten kann vor Brechreiz-Entzückung“. Auf den verständnisvollen Vorschlag einer Abgeordneten des Studierendenparlaments, doch zurückzutreten, weil ja keiner wollen könne, dass er jedes Mal „kotzen“ müsse, wenn er für seine WählerInnen im StuPa sitzen müsse, reagiert Philipp Wilhelm, indem er selbige Abgeordnete ins Lächerliche zieht. .

Als der Ufafo-Abgeordnete Micha Greif berechtigterweise beklagt, dass an der Vollversammlung der Studierendenschaft letztens nicht einmal 60 Leute (von 39.000 Studierenden) teilgenommen haben, dass der AStA-Vorsitzender den Brechreiz vom obersten beschlussfassenden Gremium der verfassten Studierendenschaft bekomme und dass eine AStA-Referentin (Laura Klockenbusch – JusoHSG) sich weigere, die erklärten Beschlüsse des Studierendenparlaments umzusetzen, spielt unser lieber AStA-Vorsitzender Philipp Wilhelm vollkommen verrückt und verliert jede Haltung.

Seiner Meinung zufolge hat er noch nie einen Menschen erlebt, der ihm dermaßen „auf die Nüsse gegangen sein“. Er rät dem Abgeordneten Micha Greif mitsamt seiner gesamten Fraktion zum Arzt oder Psychologen zu gehen oder sogar das Studium zu beenden und die Uni zu verlassen.

Darf ein AStA-Vorsitzender sich in so einer beschämenden Weise in der Öffentlichkeit gegenüber gewählten Studierendenvertretern und der gesamten Studierendenschaft äußern?

Nein! Philipp Wilhelm bringt hiermit ein Demokratieverständnis zum Ausdruck, dass den Namen nicht verdient und an diktatorische Verhältnisse erinnert. Er scheint sich selbst als über jegliche demokratischen Beschlüsse und Kritiken erhaben zu sehen.

Angesichts solcher Entgleisungen erinnert man sich daran, dass Philipp Wilhelm als einer der Gründungsmitglieder der Piraten-Hochschulgruppe bei ihrer Gründung lautstark betont hat, dass das Studierendenparlament die wahre Interessenvertretung sei und dass der AStA sie mehr respektieren solle.

So schnell können sich Ideale ändern, wenn man selber plötzlich an der Macht klebt.

In der heutigen Stupa-Sitzung ist sich Philipp Wilhelm keiner Schuld bewusst, sondern gibt nochmal ausdrücklich zu verstehen, dass er seine Aussagen aufrechterhalte.

Deswegen fordern wir im Interesse der Studierenden und in seinem eigenen Interesse:

Befreit den Mann von seinen Lasten und wählt einen AStA-Vorsitzenden, der des Amtes würdig ist.“

AStA-Vorsitzender Friedrich Bach: „An Schizophrenie nicht zu überbieten“ | Pluralismusblog

7. August 2014 um 16:41 Uhr

[…] beim Studierendenparlament – dem höchsten Gremium der verfassten Studierendenschaft – „kaum noch halten kann vor Brechreiz-Entzückung“ und das eine ganze Fraktion zum Arzt oder Psychologen gehen oder die Uni verlassen solle… […]

AStA-Vorsitzender Friedrich Bach: „An Schizophrenie | Pluralismusblog

10. August 2014 um 09:48 Uhr

[…] beim Studierendenparlament – dem höchsten Gremium der verfassten Studierendenschaft – „kaum noch halten kann vor Brechreiz-Entzückung“ und das eine ganze Fraktion zum Arzt oder Psychologen gehen oder die Uni verlassen solle… […]

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