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11Feb2013

Droht ein Rückmeldechaos? Frist läuft morgen aus!

von ufafo.ms in Allgemeines

Uni meldet sich nur noch online bei ihren Studierenden.

Für das Sommersemester 2013 verschickt die Uni Münster die Rückmeldeunterlagen nicht mehr per Post. Die Studierenden erhalten die Zahlungsaufforderung ihres Semesterbeitrags nur noch über den universitären Mailverteiler. „Erfolgt die Rückmeldung durch Überweisung des Semesterbeitrages nicht fristgerecht, werden Sie mit Ablauf des Wintersemesters 2012/2013 exmatrikuliert.“ Heißt es in einer Mitteilung der Uni Münster. Morgen (!) läuft die Rückmeldefrist aus.

Dass die Uni auf eine postale Rückmeldeaufforderung verzichtet, ist neu und deshalb auch so gefährlich. Zahlreiche Studierende lassen die Rückmeldeunterlagen an ihre Eltern schicken, die dann den Semesterbeitrag in Höhe von 213,69 Euro überweisen. Häufig geht eine E-Mail in der täglichen Nachrichtenflut unter. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Studentin bzw. ein Student die Mail des Studierendensekretariats nicht gelesen haben, ist hoch. Vor allem weil es die Universität Münster versäumt hat, die Studierenden ausreichend über den Wegfall der Postbenachrichtigung zu informieren.

Wir meinen: Die Uni muss hier unbedingt nachbessern, wenn sie ein Chaos vermeiden will. Wenn das Teil der Ausgabenkürzungen ist, wird am falschen Ende gespart.

3 Kommentare zu Droht ein Rückmeldechaos? Frist läuft morgen aus!

t.b.

12. Februar 2013 um 21:06 Uhr

Das ist doch voll die Scheiße, habe die Mail auch übersehen. Zum Glück habt Ihr mich noch rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht.
Die Uni wird immer schlampiger und ausbaden müssen es die Studierenden.
Hoffentlich bricht mir die bis zu 8 tägige Banklaufzeit nicht das Genick.

Die Uni spart echt am falschen Ende. Münster ist echt nicht zu empfehlen.

Grüße

Thomas

Jörg Rostek

14. Februar 2013 um 18:17 Uhr

Artikel in der WN: „Gestern war Stichtag an der Universität Münster. Wer dort im kommenden Semester weiter studieren will, muss sich formal zurückmelden und den Semesterbeitrag in Höhe von 219,69 Euro entrichten. Erstmals wurden die rund 38 000 Studierenden der Universität ausschließlich per Mail über die Rückmeldefristen informiert. Weshalb Befürchtungen kursierten, viele würden die Mail und den Stichtag schlicht ignorieren und ihre Zwangsexmatrikulation riskieren, wie die Gruppe „Unabhängiges Fachschaftenforum“ fürchtet.“
http://www.wn.de/Muenster/Rund-ein-Viertel-verpasst-Rueckmelde-Termin-Ueber-10-000-Studenten-haben-Semestergebuehr-nicht-gezahlt

Hannes Papenberg

18. März 2013 um 22:45 Uhr

Naja… Dummheit schützt vor Strafe nicht. Seit 10 Jahren unterschreibt jeder Studierende bei der Immatrikulation einen Passus, das er/sie das Uni-Mailkonto regelmässig abrufen wird. Wenn die Leute das nicht machen, wären da noch die Aktionen der Fachschaften, die zumindest bei mir in der Mathe große Plakate mit Hinweis auf den Stichtag aufgehängt haben.

Wenn man dann wegen der Nachrichtenflut wirklich die Mails nicht mehr gelesen kriegt, sollten evtl. gewisse Listen überlegen, nicht mehr jeden Pups über den Studi-Verteiler zu senden und wenn das dann immer noch zu viel ist, dann muss man sich eben vom Studi-Verteiler abmelden.

Wenn man dann immer noch seine Rückmeldung verpasst, dann ist es ja nicht so, das die Uni Münster ein Monster ist und einen gnadenlos rauswirft. Im Gegenteil gibt es Leute, die sogar erst 2 Wochen nach Beginn des neuen Semesters sich zurück gemeldet haben und wo das Studi-Sek nicht einmal mit der Wimper gezuckt hat. Wenn man aber eben selbst 2 Wochen nach Beginn des Semesters weder seine Mails gecheckt hat, noch mit seinen Kommilitonen gesprochen, bei den Vorlesungen gewesen ist oder sein Semesterticket genutzt hat, muss man einfach davon ausgehen, das diese Person nicht mehr an dieser Uni eingeschrieben sein möchte.

Schaut man, was der Versand einspart, dann kann ich die Uni dort sehr gut verstehen. Der Erinnerungsbrief kostet alles in allem ca. 1 Euro pro Studierendem, womit wir grob bei 80.000 Euro pro Jahr nur für diesen Erinnerungsbrief wären. Das Geld kann man gut woanders einsetzen… Neben der Tatsache, das natürlich auch Briefe an Elternadressen gesendet und dann nicht geöffnet werden. Statt dessen warten die dann darauf, dass das Kind das nächste Mal nach Hause kommt.

Kleine Anekdote am Rande: Wir jammern hier auf hohem Niveau. Als Studierender der Katho NRW kriegt man eine Mail, das man sich zurück melden soll, muss dann in deren Studi-Sek fahren, dort einen Zettel ausfüllen, kriegt dann eine Bankverbindung, muss das Geld überweisen, dann mit einem Kontoauszug als Beweis wieder ins Studi-Sek und das dort vorlegen. Dann wird man offiziell als zurück gemeldet im System markiert. Dann erhält man auch sein Semesterticket – in Form eines DIN A4 Bogens mit 2D-Barcode. Man beachte, das man nur diesen einen Ausdruck bekommt, welcher selbst bei bester Behandlung kein gesamtes Semester durchhält. Ist der Ausdruck nicht mehr nutzbar, so darf man wieder ins Studi-Sek und dort 8 Euro für einen neuen Ausdruck bezahlen. Und nun stelle man sich vor, man wohnt in Münster und ist in der Katho NRW – Zweigstelle Köln immatrikuliert. (Natürlich kann man sich nicht an der Katho NRW – Zweigstelle Münster zurück melden. Das wäre ja noch schöner.)

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