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01Apr2013

uFaFo entsetzt über „Penis-Tower“

von ufafo.ms in Allgemeines

Das Hochhaus, das auf dem Grundstück des ehemaligen Metropolis-Kinos am Berliner Platz entstehen soll, sorgt für Aufregung. Laut Grundrissplänen, die dem unabhängigen Fachschaftenforum vorliegen, soll ein „einzigartiges Gebäude mit Seltenheitswert“ (siehe Foto rechts), in dem mehr als 150 Studierende und SeniorInnen wohnhaft werden sollen, entstehen. Was die Studierenden verstört: das Hochhaus hat den Umriss eines 45 Meter hohen Phallus. Die von den Bauherren und Architekten Deilmann und Kresing entwickelten Pläne sehen im Erdgeschoss des „steilen Bahnhofturms“ einen gastronomischen Betrieb, eine Bäckerei und eine Waschbar vor. Leider erinnern die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten an „Aaseekugeln“.

Wie konnte das passieren?

Wie ist es zu erklären, dass ein solcher „Leuchtturm“ im Bahnhofsbereich geplant werden konnte? Hat der Rat der Stadt Münster wie bei der Vergabe der Finanzmittel an „Preussen Münster“ gepennt? Hat sich das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung zu sehr auf die altbekannten Architekten verlassen? Sehen so Single-Wohnungen von heute aus? Soll an dem Gebäude Viagra-Werbung angebracht werden? Wird der Penis-Tower beleuchtet? Und wenn ja, wie? Und warum ist niemandem die die Ähnlichkeit mit einem Phallus-Symbol aufgefallen?
„Dass bisher keinem der Verantwortlichen die Ähnlichkeit mit einem Penis auffiel, ist unbegreiflich“, so Bianca Hüsing vom uFaFo. „Von den mittlerweile 39.500 Studierenden sind mehr als 50 Prozent weiblich. Ihnen eine solche Wohnstatt zuzumuten, zeugt von fehlender Pietät“, erklärt sie.

Fehler passieren

Das uFaFo ist sich einig: der chronische Mangel an Wohnraum ist zu bekämpfen, eine solche Planung am Bahnhof, dem Tor zur Stadt, wäre allerdings vor allem für die „lebenswerteste Stadt der Welt“ schädlich – auch wenn er von namhaften Stararchitekten stammt. Vor allem vor dem Hintergrund der vergangenen Sexismus-Debatte ist Münster von solch sexistischen Untrieben freizuhalten. Das uFaFo bereitet nun seinerseits eine Bürgerinitiative gegen den geplanten Penis-Tower vor. Die Studierenden hoffen auf die Unterstützung von Seiten der Christlich Demokratischen Union (CDU), den organisierten Kirchen, den Organisatorinnen und Organisatoren des 1000-Kreuze Marsches und den AnwohnerInnen des Stadtbezirks Münster Mitte.

„Wir sind überzeugt, dass die Rektorin schon jetzt ihre Entscheidung, den Penis abzusegnen, bereut. Fehler können passieren, auch wenn es ein solch großer ist“, meint Micha Greif vom uFaFo.

 

Update: Dieser Artikel war natürlich ein Aprilscherz. Er schafft es in die Münstersche Zeitung 🙂

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