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23Nov2013

JusoHSG Münster: Wahlkampf mit fremden Federn

von ufafo.ms in AStA, Wohnen

Wie sie die Studierenden über Untätigkeit bei Hochschulsport und Leerständen täuschen:

Es ist nicht zu fassen: die Juso-HSG erdreistet sich, politische Inhalte, die wir als uFaFo in die politischen Gremien der Studierendenschaft eingebracht haben, als ihre eigenen auszugeben – und das, obwohl sie diese Inhalte einst selbst mit ihrer Mehrheit blockierten und so die Umsetzung wichtiger Projekte verhinderten. Das ist Polemik, das ist eine Politik auf dem Rücken der Studierenden. Wir können das beweisen und haben das auch ausführlich dokumentiert. Liebe Studierende, die ihr demnächst an die Wahlurne schreitet: Geht wählen, aber wählt nicht solche intriganten MöchtegernpolitikerInnen wie die der Juso-HSG. Wir klären euch über deren Praktiken anhand zweier eindeutiger Beispiele auf:

1. Das uFaFo beantragte, wie in unserem Wahlkampf vor einem Jahr versprochen, eine Beitragserhöhung für den Hochschulsport. Diese wurde von der JusoHSG im StuPa verhindert und ein Hochschulsportarbeitskreis beschlossen, welcher aber wegen Untätigkeit der rot-grünen Verantwortlichen obsolet wurde. Obwohl selbst beide HochschulsportreferentInnen, Sönke Bargmann und Sarah Vonhausen, die zugleich auch die einzigen studentischen Mitglieder im Lenkungsausschuss für Hochschulsport sind, für die JusoHSG Münster kandidierten, hat die JusoHSG hierzu im StuPa NICHTS erreicht. Zur Hochschulsporthalle hat sich die JusoHSG bis heute nicht einmal öffentlich geäußert. Nun brüstet die JusoHSG sich aber mit einem geplanten Antrag, der – ca. ein Jahr später – bis auf 17 Cent Abweichung genau dasselbe bewirkt wie der zuvor von Ihnen bekämpfte uFaFo Antrag. Offenbar war es der JusoHSG mal wieder wichtiger, einflussreiche Posten zu besetzen, als tatsächlich etwas für die Studierenden zu tun.

2. Ähnlich lief es beim Leerstandsmelder: Der war im letzten Studierendenparlament beschlossene Sache, doch niemand behinderte dessen Umsetzung mehr als die zuständigen beiden AStA-ReferentInnen der JusoHSG. Auf vielfache Nachfragen reagierten sie satzungswidrig gar nicht oder erst nach Wochen und noch dazu abweisend. Sämtliche diplomatische Bemühungen wurden boykottiert. Über ein halbes Jahr Untätigkeit später organisierten sie sogar einen StuPa-Beschluss GEGEN den Leerstandsmelder. Begründung: Er sei unnötig, da Leerstände in Münster kein Problem seien und es doch schon Plattformen wie Immobilienscout gäbe. Dass da die jahrelangen Ex-Briten Leerstände logischerweise nicht zu finden sind, leuchtete ihnen nicht ein. Die JusoHSG hat sich vorsätzlich dem Problem verschlossen und schreibt sich nun, wo das uFaFo nicht mehr zur Wahl antritt, den Kampf gegen Leerstände & für bezahlten Wohnraum  auf die eigene Fahne:

 

JusoHSG Wohnraumflyer

 

Seit der damaligen Diskussion im StuPa haben wir gemeinsam mit der Mehr Demokratie – Hochschulgruppe und unterstützt vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) den Leerstandsmelder für Münster selbst umgesetzt (mit mittlerweile über 430 Einträgen!), ohne dass wir einen Cent dafür erhielten. Die blockierenden ReferentInnen hingegen erhielten 4.800 Euro jährlich. Eine Anfrage bei der Leerstandsmelderinitiative ergab, dass bisher kein einziges Engagement seitens der JusoHSG bekannt ist. Das uFaFo bewertet das Verhalten der JusoHSG als dreist, eigennützig und studierendenfern. Wir fordern Taten statt Worte! Kein Amt für solche Pappnasen!

1 Kommentar zu JusoHSG Münster: Wahlkampf mit fremden Federn

  Warnung: JusoHSG Münster unwählbar! by www.ufafo.ms

25. November 2013 um 08:06 Uhr

[…] schmücken sich im Wahlkampf dreist mit fremden […]

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