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16Dez2013

uFaFo fordert Beirat für höhere Wahlbeteiligung und mehr Gelder für studentische Medien

von ufafo.ms in AStA, Wahlen

Nur 17 Prozent der Studierenden haben vergangenen Monat bei der Wahl des Studierendenparlaments ihre Stimme abgegeben; für das unabhängige Fachschaftenforum (uFaFo) ist das ein neuer Tiefpunk in der Demokratiegeschichte der Verfassten Studierendenschaft der Uni Münster. Ein „weiter so“ darf es nicht geben.

Deshalb fordert das uFaFo die Studierendenvertretung auf, ein Maßnahmenpaket für mehr Demokratie an der Uni zu schnüren. Denn: Je tiefer die Wahlbeteiligung sinkt, desto tiefer sinkt die Bedeutung der Studierendenvertretung. Es gilt, herauszufinden, warum die Studierenden der Urne fernbleiben und diese Probleme zu beseitigen.

Kampagne mit Fachschaftenbeteiligung

Das uFaFo fordert deshalb den AStA, das Parlament und die Fachschaftenkonferenz auf – gemeinsam mit der Universität Münster und ansässigen lokalen und studentischen Medien – eine Aufklärungskampagne zu starten, welche die Studierenden über die Funktionsweise „ihrer Vertretung“ aufklärt und so zu höherer Beteiligung beiträgt. Hierfür könnten den studentischen Medien zusätzliche Mittel, die zweckgebunden für die Aufklärung über die Verfasste Studierendenschaft eingesetzt werden müssen, zur Verfügung gestellt werden.

Beirat einsetzen

In der konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments sollte ein Beirat eingerichtet werden, der auch für nicht Studierende offen ist und dem Studierendenparlament – das als Geldgeber fungieren könnte – zuarbeitet. Der Beirat könnte Missstände in der Kommunikation zwischen Studierendenvertretung und Studierenden aufdecken und Projekt- und Kampagnenideen ausarbeiten und deren Umsetzung betreuen.
Ein Reader über „Hochschulpolitik“ hat eine Projektstelle des AStA bereits vorgelegt. Ein guter Anfang, der ausgebaut werden sollte.

Eine Schlüsselrolle könnten die Fachschaftsräte der Universität einnehmen. „Die sind einfach näher an den Studierenden dran und in jedem Fachbereich vertreten“, so das uFaFo. „Sie bilden ein gutes Netzwerk, dass leider nicht ausreichend genutzt wird. Fachschaften können mehr als Partys zu organisieren und Kleiderketten vor dem Schloss zu veranstalten“, so das uFaFo.

Link zum Reader über Hochschulpolitik: http://www.asta.ms/images/publikationen/hopo_reader_web.pdf

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